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33 Millionen Flaschen perfekter Rebensaft im Keller

Die Weinlese ist abgeschlossen – und die erste Bilanz kann sich nicht nur mengenmäßig sehen lassen: Rund 250.000 Hektoliter lagern in den steirischen Weinkellern. Branchenvertreter schwärmen von Top-Qualität.

Weinberge in der Südsteiermark
© Steiermark Tourismus/Herbert Raffalt Jubelstimmung im steirischen Weinland: Die Weinbilanz fällt höchst positiv aus.

Grund zur Freude für die weiß-grüne Weinwirtschaft: Nicht nur das Prachtwetter und tausende Besucher sorgen für volle Kassen auf der Weinstraße, sondern auch die abgeschlossene Weinlese stimmt die Winzer wieder zuversichtlich – nach der katastrophalen Bilanz vom Vorjahr mit Einbußen bis zu 80 Prozent. Das belegen die jüngsten Zahlen zur weiß-grünen Weinernte: 250.000  Hektoliter des Rebensafts lagern in den weiß-grünen Weinkellern, „das sind um rund 200 Prozent mehr als im Vorjahr“,  resümiert Gerhard Wohlmuth, Vorsitzender des Weinmarketings.  Die Trauben wurden großteils händisch mit enormem Aufwand geerntet, umgerechnet werden mehr als 33 Millionen Flaschen mit den edlen Tropfen abgefüllt. 

Auch die gesamtösterreichische Weinbilanz kann sich sehen lassen: 2,5 Millionen Hektoliter Wein lagern in den rot-weiß-roten Kellern, „das entspricht einem Plus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, so Wohlmuth.

Das bestätigt auch Georg Regele, Obmann des steirischen Weinhandels: „Am Hektar haben wir einen Zuwachs im Vergleich  zum  guten Weinjahr 2015.“ Aber es ist nicht nur der Mehrertrag an den Rebstöcken, der für das Plus verantwortlich ist, sondern auch die Erweiterung der Anbauflächen. „Die Steiermark ist das einzige Bundesland, wo die Anbaufläche wächst“, berichtet Wohlmuth, der sich von der Politik bessere Rahmenbedingungen erhofft, etwa bei der Rekultivierung alter historischer Anlagen: „Weniger Bürokratie und Papierkrieg wäre schon sehr hilfreich.“  Von den aktuell 4.818 Hektar ertragsfähigen Flächen in der grünen Mark entfällt der Großteil (2.569 Hektar) auf die Südsteiermark, gefolgt vom Vulkanland (1.697) und der Weststeiermark (553 Hektar).

Branchenvertreter schwärmen von Top-Qualität

Nicht nur die Mengen sind es, die die Herzen der weiß-grünen Winzer höher schlagen lassen, sondern vor allem die Top-Qualität, die der Jahrgang 2017 verspricht: Von „schönen, fruchtigen Weinen“ spricht Regele, die keine Entsäuerung und nur wenig Zucker zur Aufbesserung brauchen: „Die natürliche Reife ist das Optimum.“  Das unterstreicht auch Armin Tement vom Weingut in Berghausen: „Der Jahrgang deckt alle Lagen ab, die Qualität ist fantastisch. Bei der Menge können wir auch Reserven bilden und reifere Weine auf den Markt bringen.“

Die Wetterkapriolen haben die Winzer zwar auch heuer zittern lassen, letztlich gab es aber ein Happy-End, wie Andreas Sattler vom gleichnamigen Weingut in Gamlitz berichtet: „Es gab Frost im Frühjahr, Trockenheit im Sommer und Starkregen im Herbst. Die Reben haben uns mit ihrer Widerstandsfähigkeit überrascht.“ Ins selbe Horn stößt auch Erich Polz vom Weingut Polz in Spielfeld: „Die Niederschläge im September haben uns einen hohen Arbeitsaufwand im Weingarten beschert, der sich aber gerechnet hat.“

Statements der steirischen Winzer

Armin Tement, Weingut Tement, Berghausen: „Wir haben einen tollen Jahrgang 2017 im Keller, der keine Wünsche offen lässt – vom klassischen Qualitätswein bis zum Prädikatswein.“

Andreas Sattler, Weingut Sattlerhof, Gamlitz: : „Der Jahrgang 2017 war wegen der Wetterkapriolen ein großes Abenteuer, mit Spannung bis zur letzten Minute und einem Happy End.“

Erich Polz, Weingut Polz, Spielfeld: „Durch die geringe Ernte im Vorjahr konnten die gut erholten Weinstöcke 2017 eine gute Ernte heranreifen lassen. Wir sind mit den Qualitäten 2017 sehr zufrieden.“ 

Autorin: Karin Sattler

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