th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

300-Millionen-Invest für Kapfenberg 2020

Die voestapline plant den Bau eines neuen Edelstahlwerks in Kapfenberg. Dafür müssen jedoch die Rahmenbedingungen passen.

"Wir denken sehr ernsthaft darüber nach, in Kapfenberg ein komplett neues Edelstahlwerk zu bauen" - nach nur zwölf Minuten der jährlichen Bilanzpressekonferenz der voestalpine in der Vorwoche ließ Konzernchef Wolfgang Eder die Bombe platzen - oder besser gesagt, er zündete ein Freudenfeuerwerk für die Steiermark. Stolze 250 bis 300 Millionen Euro sollen für das Projekt "Kapfenberg 2020" in die Hand genommen werden, so Special-Steel-Leiter Franz Rotter, um damit das bestehende Werk abzulösen und "mit der größten Investition der Special Steel Division einen technologischen Meilenstein zu setzen". Kein geringeres Ziel als das modernste Edelstahlwerk der Welt im Steirerland zu realisieren hat sich der Hightech-Konzern gesetzt, wobei die endgültige Entscheidung laut Eder erst im Laufe des Jahres 2017 fallen wird. "Wir sind dabei, die langfristig zu erwartenden Rahmenbedingungen eingehend zu prüfen", verweist Eder auf die Diskussionen rund um die österreichische respektive europäische Klima- und Energiepolitik bzw. Belastungen aus der Steuerpolitik. "Wir müssen uns vergewissern, dass so eine Investition nicht daran scheitert, dass wir kostenmäßig dann aus Österreich und Europa heraus langfristig nicht konkurrenzfähig sind", so der voestalpine-CEO. Wobei er betont, "nicht zu verhehlen, dass die veränderte Regierungskonstellation uns doch etwas stärker hoffen lässt, dass wir hier eine entsprechend positive Perspektive haben, als das noch vor wenigen Monaten der Fall war".

Politik ist jetzt am Zug

Damit das Millionenprojekt Kapfenberg 2020 Realität werden kann und man nicht gezwungen sei, sich - so Rotter - "im internationalen Netzwerk eine andere Location zu suchen", ist jetzt die Politik am Zug. Den Stillstand weiter zu verwalten und kein Bemühen um Veränderungen zu zeigen, sei das absolute No-Go, stellt Eder den Verantwortlichen die To-Do-List für "Kapfenberg 2020" vor. Es benötige ein aktives und progressives Gestalten der Zukunft, und eine Politik, die wirtschaftsaffin agiere, so Eder: "Es braucht eine Politik, die wieder initiativ wird und der bewusst ist, wie wichtig eine ordentliche Entwicklung des Standortes Österreich für das Land und die Menschen ist." Eine Forderung, die auch von steirischer Seite unterstützt wird. "Gerade in Zeiten verhaltener Investitionsbereitschaft ist das geplante Edelstahlwerk in Kapfenberg ein mehr als deutliches Bekenntnis für den Standort Steiermark und die Menschen im Land", erklärt WKO-Präsident Josef Herk - umso mehr sei die Politk nun gefordert, die Rahmenbedingungen entsprechend wirtschaftsfreundlicher zu gestalten. Die Steiermärkische Landesregierung hat ihr Bekenntnis dazu bereits abgegeben. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: "Es ist mir ein besonderes Anliegen, dass wir allen Unternehmern, die in der Steiermark investieren wollen, ein wettbewerbsfähiges Umfeld bieten."


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Newsletter 2016

Wirtschaft feiert Exporteuere

Die "Infonova GmbH" und die "Siemens Transformers Weiz" holten sich beim 12. Exporttag die steirischen "Exportpreise". mehr

  • Unternehmerinterviews

Teuflisch schöne Präsentationsmöglichkeit

by Gloria® gestaltet ein stilsicheres und ansprechendes Wohlfühlambiente für seine Kunden im Privat- und Officebereich.  mehr

  • Newsletter 2016

SINnvolle WIN-WIN-Lösungen

Mit Claudia Schenner-Klivinyi's Beratung können Unternehmen Zeit und Geld sparen. mehr