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21-jähriger Steirer rollt auf nächsten E-Scooter-Markt zu

Maximilian Fischl betreibt mit „Max Motion“ Österreichs größten E-Scooter-Anbieter. Jetzt will er auf den deutschen Markt.

Rund 400 „Max“-Fahrzeuge sind bereits in der Alpenrepublik am Start – von Wien bis nach Klagenfurt ist das Start-up aktiv.
© hanohiki - stock.adobe.com Rund 400 „Max“-Fahrzeuge sind bereits in der Alpenrepublik am Start – von Wien bis nach Klagenfurt ist das Start-up aktiv.

Während andere mit 18 Jahren die Schulbank drücken oder sich selbst im Ausland suchen, hat Maximilian Fischl sein erstes Immobilienentwicklungsprojekt in Laßnitzhöhe (70 Wohnungen) abgeschlossen – und damit das (finanzielle) Fundament für seine aktuelle Unternehmerlaufbahn geschaffen. Mit „MaxMotion“ (25 Mitarbeiter) betreibt er den größten Anbieter für E-Scooter in Österreich. Rund 400 „Max“-Fahrzeuge sind bereits in der Alpenrepublik am Start – von Wien bis nach Klagenfurt ist das Start-up, das seit knapp einem Jahr besteht, aktiv. „Auch in Wels stehen wir nach der Winterpause vor der Wiederaufnahme des Betriebs“, erzählt der Jungunternehmer. Insbesondere in der Bundeshauptstadt ist der Fürstenfelder erfolgreich: „Während sich viele andere Anbieter aus dem Geschäft zurückziehen, sind wir nach wie vor aktiv – und das sogar mit Überschüssen“, freut sich Fischl. Als Anhaltspunkt: Allein in Klagenfurt und Wels hat „MaxMotion“ in den fünf Startmonaten im Vorjahr rund 50.000 Fahrten abgewickelt. 

Expansion nach Deutschland geplant

Das Erfolgsrezept des Start-ups mit Sitz in Fürstenfeld: „Wir drehen jeden Cent drei Mal um, setzen auf 100 prozentige Kosteneffizienz – und verfügen über eigene Lagerhallen, eigene Infra­struktur und sogar ein eigenes Ladesystem für unsere Lkw, das ein schonendes Be- und Entladen der E-Scooter ermöglicht“, betont Fischl, der nach einem Hackerangriff im Vorjahr Marke und dahinterliegende App nachschärfen musste: „Jetzt wollen wir Schritt für Schritt wachsen und unser etabliertes Konzept im europäischen Raum anwenden.“ Aktuell prüft sein Team daher Möglichkeiten zur Expansion nach Deutschland. „Wir sind in fortgeschrittenen Gesprächen mit München und Stuttgart – und sehen gute Chancen, hier mittelfristig an den Start gehen zu können“, sagt Fischl.

Permanenter Verkehrskollaps

Letzteres kann man von Graz nicht behaupten, wenngleich der „MaxMotion“-Geschäftsführer der Murmetropole hohes Potenzial attestiert: „Graz leidet unter einem permanenten Verkehrskollaps. Ich kann nicht nachvollziehen, warum man in der Stadt gegen die sinnvolle Anwendung von umweltschützender Mikromobilität in Form von unseren Scootern ist“, meint Fischl. Ob das – in manchen Städten vorhandene – Roller-Gewirr ein Problem sei? „Keinesfalls“, sagt der 21-Jährige. Denn: „Die Situation wird maßlos übertrieben dargestellt – mit der Einführung von Rabatten bei korrektem Zurückstellen des Scooters haben wir in Wien tolle Erfahrungen gemacht. Dasselbe ist auch in Graz vorstellbar.“

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