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200 Millionen Euro für sichere Straßen

Die Asfinag saniert das steirische Straßen- und Tunnelnetz. Die geplanten Maßnahmen sollen für mehr Sicherheit sorgen.

1,1 Milliarden Euro investiert die  Asfinag 2018 in den Straßenausbau.
© seen-fotolia 1,1 Milliarden Euro investiert die Asfinag 2018 in den Straßenausbau.
200 Millionen Euro: So viel investiert die Asfinag 2018 in das weiß-grüne Straßen- und Tunnelnetz. Schwerpunkte der Baußmaßnahmen liegen dabei auf der Verbesserung der Tunnelsicherheit und der Entlastung von verkehrsstarken Knotenpunkten.

Neben der großen Generalsanierung des Gleinalmtunnels, mit der bereits im letzten Jahr begonnen wurde, investiert die Asfinag verstärkt in die Pyhrnautobahn: Die Strecke zwischen Leibnitz und Vogau wird erneuert, ebenso wird die Sicherheitsausstattung im Selzthal- und Waldertunnel modernisiert. Neue Sicherheitseinrichtungen werden aktuell auch im Plabutschtunnel installiert, zusätzlich dazu sind 20 neue Fluchtwege in Planung. Auch auf der A2 Richtung Wien wird es eine Baustelle geben, dort finden Fahrbahnsanierungen zwischen Graz Ost und Graz West statt. Noch dazu steht der Baustart eines jahrelang geplanten Großprojektes an: Der Neubau der S7, der Fürstenfelder Schnellstraße, mit dem Knoten Riegersdorf als Anbindung an die A2 wird in Angriff genommen. Voraussichtlicher Baubeginn für die Schnellstraße, die laut Asfinag mehr als 10.000 Menschen in den umliegenden Gemeinden entlasten soll, ist im Herbst 2018. Österreichweit fließen insgesamt mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau und die Sanierung des Verkehrsnetzes, „Hotspot“ in puncto Straßenbau ist Linz mit der Erweiterung der stark befahrenen Voestbrücke. „Wir investieren 2018 zu gleichen Teilen in neue Strecken wie in die Erhaltung unsereres Netzes. Damit garantieren wir eine langlebige Infrastruktur“, kommentiert Vorstandsdirektorin Karin Zipperer die Baupläne.
Die geplanten Baumaßnahmen bringen nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch zusätzliche Jobs: Laut Verkehrsminister Norbert Hofer werden 10.000 Arbeitsplätze dadurch geschaffen oder gesichert. Die Kosten für den Ausbau finanziert die Asfinag mit Einnahmen aus Vignette und der Lkw-Maut: „Wir sind auch 2018 wirtschaftlich bestens unterwegs und verfügen über sehr stabile Einmahmen“, freut sich Vorstandsdirekor Klaus Schierhackl.

Von Klaus Krainer

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