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20 Millionen für topmoderne Backstube

In Graz-St. Peter errichtet Martin Auer eine neue Zentrale – mit eigener Kaffeerösterei, Getreidemühle und einer Backstube, die alle Stückerl spielt.

Firmenchef Martin Auer sitzt vor Filiale.
© Auer Martin Auer ist am Standort Dietrichsteinplatz an die Kapazitätsgrenzen gestoßen.

Buchstäblich aus allen Nähten platzt die Zentrale des bekannten Grazer Bäcker-Betriebs Martin Auer am Dietrichsteinplatz: Daher hat sich der gleichnamige Firmenchef entschlossen, in St. Peter eine neue Zentrale aus dem Boden zu stampfen – und viel Geld dafür in die Hand zu nehmen: Sage und schreibe 20 Millionen Euro werden in eine „Bäckerei der Zukunft“ investiert, die den Namen „Atelier“ tragen wird und alle Stückerl spielen soll – inklusive Kaffeerösterei, Getreidemühle und einer topmodernen Backstube.

Bäckerhandwerk live erleben

„Für unsere Produktion stehen derzeit rund 800 m2 zur Verfügung. Wir können damit die steigende Nachfrage nicht mehr bedienen“, erklärt der Unternehmer. Das hat letztlich zur „millionenschweren“ Entscheidung geführt: An der Ecke Maggstraße/St.-Peter-Gürtel sind dieser Tage bereits erste Baumaschinen aufgefahren, die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant. Bis dahin sollen  auf dem 12.500 m2 großen Areal auch Büros, eine Akademie und die gesamte Produktion Platz finden. Herzstück sollen ein Flagship-Store mit Café sowie die neue Backstube sein. Diese wird im Sinn einer „gläsernen Fabrik“ einsehbar sein. „Wir wollen unseren Gästen anbieten, das Bäckerhandwerk live mitzuerleben“, betont Auer.

Zusätzlich wird kräftig in neue Maschinen investiert – etwa in eine Vollkornmehlmühle oder in einen Holzofen. Völlig neue Wege beschreitet Auer mit dem Verkauf von Kaffeebohnen, dafür wird am neuen Firmensitz eine eigene Rösterei etabliert.

Unterstützung für Großinvestition

Das Land Steiermark schießt 1,5 Millionen Euro zur Großinvestition dazu. „Martin Auer ist ein herausragendes Beispiel für die Kreativität und Innovationskraft der heimischen Unternehmer. Das beweist er mit seinem jüngsten Projekt einmal mehr – und schafft damit die Basis für weiteres Wachstum“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Insgesamt betreibt Auer derzeit 28 Filialen in Graz und Graz-Umgebung sowie je eine Geschäftsstelle in Wien und Klagenfurt und beschäftigt mehr als 240 Mitarbeiter. Mittelfristig sollen weitere Jobs und Filialen entstehen.

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