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Platz für den Vorbesitzer bei Millionenumzug

Die Rema-Holzwerke übersiedeln und investieren rund 20 Millionen Euro in einen neuen Standort in Mandling.

Das Adient-Betriebsgelände wurde von Rema-Holzwerke gekauft und wird ausgebaut.
© Winfried Halasz Das Adient-Betriebsgelände wurde von Rema-Holzwerke gekauft und wird ausgebaut.

Jahrzehntelang war das Rema-Holzwerk in Bischofshofen stationiert, dort ist es nun zu eng geworden. Der Betrieb hat bereits im Vorjahr die vier Hektar große Fläche in Mandling samt bestehenden Gebäuden von der Firma Adient gekauft. Ein Teil der Gebäude wird weiterhin an Adient vermietet, ein Teil wird gemeinsam genutzt. Zudem baut Rema massiv aus und schafft insgesamt 8.000 Quadratmeter Produktionsfläche und 3.000 Quadratmeter Fertigwarenlager. Rund 20 Millionen Euro werden investiert.

„Wir haben einige Jahre nach einem geeigneten Grundstück gesucht, weil der Platz in Bischofshofen zu knapp wurde. Hier können wir größere Mengen produzieren, unser Produktportfolio erweitern und unsere Produkte weiter veredeln, sodass es für den Endverbraucher noch einfacher wird“, sagt Geschäftsführer Andreas Rettenegger. Die Nachfrage nach Dreischicht-Platten und Holzfassaden steigt, ebenfalls wolle man die Wertschöpfungs-tiefe erhöhen und setzt dabei  verstärkt auf die Veredelung von Profilbrettern und 3-S-Platten, so Andreas Rettenegger, der das Familienunternehmen in vierter Generation führt.

Stephan Schmied (li., Adient), Andreas Rettenegger bei der Schlüsselübergabe.
© Winfried Halasz Stephan Schmied (li., Adient) und Andreas Rettenegger von Rema bei der Schlüsselübergabe.

Für die Erweiterung werden jetzt auch Mitarbeiter (für jene am Standort Bischofshofen wird künftig bei Bedarf ein Shuttle-Dienst eingerichtet) und Lehrlinge gesucht, die mit Begeisterung den Erfolg mittragen wollen. Ihren Rohstoff beziehen die Rema-Holzwerke von umliegenden Firmen sowie auch aus Skandinavien. Die derzeit extreme Preissteigerung beim Rohstoff Holz überfordere viele Endverbraucher, weiß Rettenegger: „Der Rohstoff an sich ist verfügbar, aber es gibt eine gewisse Hysterie, dass das Holz knapp werden könnte. Deshalb füllen viele ihre Lagerbestände enorm auf, das treibt den Preis weiter nach oben.“

Der Sitz des weltweit tätigen Autositze-Zulieferers Adient bleibt mit 120 Mitarbeitern bestehen, mit langfristigen Verträgen wurde das Unternehmen über die nächsten Jahre bereits abgesichert.

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