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2.500 Steirer starten als Selbständige durch

Die Steiermark ist ein fruchtbarer Boden für Neugründungen: Die aktuelle Halbjahresbilanz weist ein Plus von fast neun Prozent gegenüber dem Vorjahr aus.

Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen in der Steiermark selbständig gemacht.
© focusandblur – Adobe Stock Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen in der Steiermark selbständig gemacht.

Immer mehr Steirer wagen den Schritt in die Selbständigkeit. Das beweisen auch die aktuellen Zahlen der Halbjahresstatistik. Demnach wurden in der grünen Mark von Jänner bis Juni 2019 exakt 2.444 Neugründungen verzeichnet – das ist ein Plus von fast neun Prozent gegenüber der bisherigen Rekordmarke aus dem Vorjahr. Rechnet man noch die selbständigen Personenbetreuer dazu, klettert die Zahl der Neo-Unternehmer in der Steiermark gar auf 3.219. Ein „höchst erfreulicher Trend“, wie WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk betont: „Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen in unserem Land selbständig gemacht.“ Oberstes gesellschaftspolitisches Ziel sei es deshalb, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Menschen ermöglichen, selbständig und eigenverantwortlich zu handeln.

Service & Beratung

Den Schritt in die Selbständigkeit unterstützt die WKO mit zahlreichen Serviceleistungen. Und die Nachfrage ist groß, weiß WKO-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg: „20.837 Kontakte und 3.878 Beratungen schlagen im Gründerservice bzw. in den Regionalstellen zu Buche.“ Zudem wurden zahlreiche Veranstaltungen für Gründer angeboten, „von diversen Workshops bis hin zur Gründermesse“, so Michaela Steinwidder, Leiterin des WKO-Gründerservice.

Nachholbedarf

In puncto Finanzierung ortet Herk aber noch Nachholbedarf. Denn während diese in der ersten Gründungsphase noch relativ leicht zu bewerkstelligen ist, kann es in der Wachstumsphase zu Engpässen kommen. Um diese Art der Unternehmensfinanzierung zu forcieren, wären aus Herks Sicht Anreize wie ein Beteiligungsfreibetrag oder eine Befreiung solcher Investments von der Kapitalertragssteuer (KESt) sinnvoll. Neben der Senkung der Lohnnebenkosten und der Unternehmenssteuern sei die Begünstigung von Investitionen eine der zentralen Forderungen in Bezug auf Gründer an die zukünftige Regierung. Und: „Die Steuerreform muss heute, nicht morgen umgesetzt werden“, schließt Herk.


Wie Gründer unterstützt werden:

Ob Gewerbeberechtigung oder Sozialversicherung, ob Rechtsform oder Standortfragen: Wer ein Unternehmen gründen möchte, ist mit einer Vielzahl an Fragen konfrontiert. Antworten darauf liefert das umfangreiche Angebot des Gründerservice – dieses reicht von der Gründermesse bis zu individuellen Beratungen oder Workshops:

www.gruenderservice.at


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