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180 Jahre Fotografie

2019 feiert die Fotografie ihren 180. Geburtstag – und die „alte Dame“ begeht ihr stolzes Jubiläum mit einer Fülle von Veranstaltungen. In Graz wird es einen Monat lang eine Ausstellung mit 150 Fotografien in den Auslagen von Innenstadtbetrieben geben.

Innungsmeister-Stv. Thomas Fischer, Ana Radulovic vom Verein FOMO Graz und Innungsgeschäftsführer Michael Klamminger (v.li.) feiern das Jubiläum mit einer Sonderausstellung.
© Foto Fischer Innungsmeister-Stv. Thomas Fischer, Ana Radulovic vom Verein FOMO Graz und Innungsgeschäftsführer Michael Klamminger (v.li.) feiern das Jubiläum mit einer Sonderausstellung.

Der 19. August 1839 gilt als die offizielle Geburtsstunde der Fotografie. An diesem Tag wurde vor der einflussreichen Pariser Akademie der Wissenschaften das sogenannte Verfahren der Daguerreotypie präsentiert. Mit einem Schlag konnte die Welt plötzlich auf silberbeschichteten Kupferplatten dauerhaft abgebildet werden. Ein historischer Moment, denn seit diesem Zeitpunkt ist die Fotografie aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.

Aus diesem Anlass schließen sich zahlreiche Foto-Institutionen des Landes zusammen, um die Bedeutung der Fotografie in der Historie, der Gegenwart und besonders für die Zukunft mit vielfältigen Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktivitäten zu unterstreichen. Einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr wird ein Event in der Nationalbibliothek am 19. August (11.00 Uhr) sein: Dabei wird das von Werkraum Kommunikation in Kooperation mit der Bundesinnung für Berufsfotografen herausgegebene Buch „100+80 Jahre – Zeitreise durch die österreichische Fotografie“ präsentiert.


Sonderpublikation


In dieser Sonderpublikation wird die Geschichte der Fotografie mit Fokus auf Österreich beleuchtet, sie setzt sich mit den Entwicklungen des Genres im technischen, sozialen und künstlerischen Bereich auseinander. Mehr als 100 Fotografinnen und Fotografen, die zwischen 1839 und 2019 tätig waren, werden aufgelistet, mehr als die Hälfte finden sich in einer umfangreichen Werkschau mit Abbildungen wieder. Dazu wird auf der Website der Austrian Academy of Photography eine österreichische Foto-Wikipedia installiert – alle relevanten Fotografen aus allen Epochen werden dort Einträge erhalten. Die Foto-Wikipedia soll als bebildertes Nachschlagewerk fungieren und Standard für die heimische Berufsfotografie werden, frei zugänglich und von der Innung moderiert.

Thomas Fischer, Innungsmeister-Stellvertreter der Berufsfotografen in der Steiermark, fasst zusammen: „Fotografie ist vielschichtig. Man kann sich auf die Beschreibung von technischen Verfahren konzentrieren, von der Daguerreotypie bis zur Digitalisierung, oder über das aufgenommene Bild im Wandel der Zeit vom magischen Medium zum inflationären Konsumgut. Die Geschichte der Pressefotografie ist genauso ein spannendes Thema wie die Historie des Porträts. Meiner Meinung nach stehen in der Fotografie bei allem Wandel und aller Vielfältigkeit aber immer der schöpferische Augenblick und die Kreativität im Vordergrund.“


Sonderausstellung in der Steiermark


Der Verein FOMO Graz nimmt das Jubiläum 180 Jahre Fotografie zum Anlass für eine Sonderausstellung.  „Diese umfasst Arbeiten von rund 150 professionellen Fotografinnen und Fotografen sowie Kunstfotografen, die im öffentlichen Raum präsentiert werden. Und zwar in den Auslagen von Innenstadtbetrieben und Hotels, die als Spaziergang durch die Stadt angelegt sind und dadurch zu jeder Tages- und Nachtzeit besuch- und erlebbar sein werden“, so Ana Radulovic vom Verein FOMO Graz. Die zur Ausstellung gehörigen Fotografien sind durch einen weißen Rahmen mit einem roten Punkt erkennbar und mit einer Nummerierung versehen.

Ein Stadtplan, der in Printform und online vorliegt bietet eine klare Übersicht, wo sich in der Stadt die Bilder der Ausstellung befinden - grafisch umgesetzt vom Grazer Grafikdesigner und Art Director Oliver Hörzer.

Da es den Veranstalterinnen und Veranstaltern ein großes Anliegen ist, die Ausstellung barrierefrei zu gestalten, werden Audiodateien erstellt, die mittels QR Code als Hörbilder für sehbehinderte Menschen, sowie für alle Menschen mit tieferem Interesse für Fotografie, abrufbar sind. Der QR Code wird per Handy eingescannt und die Besucher können sich jederzeit die von Kunsthistorikern erstellte Bildbeschreibung und Information über die jeweilige Fotografin anhören. Außerdem sind regelmäßige Walks durch die Ausstellung geplant, bei denen auch Gebärdendolmetscher zur Verfügung gestellt werden können.

Die Ausstellung, organisiert von FOMO Graz, Inga Horny und Christian Jungwirth, wird von 10. Oktober bis 10. November 2019 zu sehen sein.

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