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15 Jahre Section Control sind eine Erfolgsgeschichte

2003 wurde im Tunnel Kaisermühlen in Wien die erste Section-Control-Anlage Österreichs errichtet. Jetzt hat die Asfinag eine Erfolgsbilanz gezogen.

Seit 15 Jahren Section Control im Kaisermühlen-Tunnel in Wien
© Asfinag Seit 15 Jahren Section Control im Kaisermühlen-Tunnel in Wien
Mit dem Tunnel Kaisermühlen sind fünf Streckenbereiche auf Österreichs Autobahnen mit elektronischen Anlagen zur Tempoüberwachung ausgestattet. Dazu kommen: der Wechselabschnitt Krumbach bis Grimmenstein auf der A2 Südautobahn, ebendort der Ehrentalerbergtunnel sowie der Plabutschtunnel auf der A9 Pyhrn und im Stadtgebiet Linz Bindermichl/Niedernhart auf der A7 Mühlkreisautobahn.

Asfinag-Geschäftsführer Josef Fiala bilanziert: „Auf allen Abschnitten ist seither ein Rückgang der Unfallzahlen von bis zu 50 Prozent zu verzeichnen. Das Hauptziel, schwere Unfälle zu verringern, wurde in allen diesen Abschnitten zu 100 Prozent erreicht.“ Auch in Baustellenbereichen hat sich laut Fiala der Einsatz bewährt, wie die Statistiken an neun mobilen Section-Control-Anlagen beweisen: „2004 passierten noch sechs Prozent aller Unfälle in Baubereichen. Seither konnten mit umfassenden Sicherheits-Maßnahmen – wie dem Einsatz von Section Control – die Unfallzahlen kontinuierlich auf unter drei Prozent gesenkt werden.“ Wie die Section Control funktioniert? Das Fahrzeug wird samt Kennzeichen und Durchfahrtszeitpunkt bei der Einfahrt in den Kontrollabschnitt aufgenommen und mit einem Zeitstempel versehen. Bei der Ausfahrt wird das Fahrzeug erneut inklusive Zeitstempel aufgezeichnet. Nach dem Vergleich der Zeitstempel – Einfahrt/Ausfahrt – und unter Berücksichtigung der geeichten zurückgelegten Wegstrecke wird die Durchfahrtsgeschwindigkeit ermittelt. Ist keine Überschreitung gegeben, werden die Daten sofort gelöscht.

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