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#kmulotto: Familie Ploder, dem Holz verpflichtet

Das Wort „Generationen“ spielt im Sägewerk Ploder in Voitsberg eine außerordentlich wichtige Rolle.

Familienbetrieb: Hannes Ploder mit Sohn Hannes jun.
© kk Familienbetrieb: Hannes Ploder mit Sohn Hannes jun.
Beim KMU-Lotto der „Steirischen Wirtschaft“ stellen wir kleine und mittlere Arbeitgeberbetriebe vor. Auch das Sägewerk Ploder hat sich beworben – und wurde bei der letzten Ziehung zum „Lottosieger“.
Darum hat die „Steirische Wirtschaft“ dem Unternehmen in der Oberdorferstraße, schräg gegenüber dem Voitsberger Friedhof einen Besuch abgestattet. In dem kleinen Sägewerk verarbeitet man Rundhölzer zu Brettern, Latten und Pfosten und beliefert ausgewählte Zimmereien und Baufirmen. Für den Privatkunden gibt es ebenfalls alle Nebenprodukte, etwa Schalungsbretter und Terrassenböden. „Unser Trumpf ist dabei ausschließlich die Qualität. Auf einen Preiskampf mit der Industrie können wir uns gar nicht einlassen, da hast du als Kleiner keine Meter“ erklärt Geschäftsführer Hannes Ploder. Er führt das mittlerweile 146 Jahre alte Familienunternehmen seit Jahrzehnten. „Wer zum Beispiel ein ordentliches Federbrett haben will, das auch Qualität hat und zugleich schön ausschaut, der muss zu uns kommen“, sagt Ploder, der selbst kurz vor der Pension steht.

Übernehmen wird schon in ein paar Wochen Sohn Hannes junior: Der HAK-Absolvent, der bislang noch nicht im Holzbusiness tätig war, aber großes kaufmännisches Know-how von seinen bisherigen Arbeitsplätzen mitbringt, tüftelt gerade an seiner fachlichen Ausbildung. Der Werksmeister in Kuchl wird gemacht und spätestens danach auch im Betrieb investiert. „Um konkurrenzfähig zu bleiben, werden wir am Standort einiges machen müssen und unser Portfolio um ein paar Ideen erweitern“, sprüht der „Juniorchef“ bereits vor Tatendrang. Neue Maschinen und neue Geschäftsfelder sollen den Traditionsbetrieb in eine erfolgreiche Zukunft führen. Ploder junior: „Wir werden uns breiter aufstellen und dem Kunden ein umfassenderes Angebot bieten, ohne unsere Kernkompetenzen zu vergessen.“

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Von Klaus Krainer

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