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"Wir müssen unsere Betriebe wieder öffnen lassen"

WKO Steiermark Präsident Josef Herk mahnt die Politik ein ihr Wort zu halten: „Der Lockdown muss wie versprochen enden. Jedes weitere Zuwarten ist wirtschaftlich nicht tragbar. Wir müssen öffnen – und das mit Sicherheit.“  

Die Unternehmen seien sich hier ihrer Verantwortung bewusst. „Darum unterstützen wir im Sinne eines verantwortungsvollen Öffnungskurses auch sämtliche Covid-Schutzmaßnahmen“, betont Herk.
© Oliver Wolf Die Unternehmen seien sich hier ihrer Verantwortung bewusst. „Darum unterstützen wir im Sinne eines verantwortungsvollen Öffnungskurses auch sämtliche Covid-Schutzmaßnahmen“, betont Herk.

Es braucht jetzt klare Perspektiven und einen fixen zeitlichen Fahrplan, unter welchen Voraussetzungen Betriebe ab kommender Woche wieder öffnen dürfen. Am 12. Dezember als Lockdown-Ende dürfe jedenfalls nicht gerüttelt werden. „Jede weitere Woche der Schließungen kostet der steirischen Wirtschaft rund 100 Millionen Euro“, warnt WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Für den stationären Handel wäre der Verlust des Weihnachtsgeschäfts eine Katastrophe. Selbiges gilt für den Tourismus, aber auch die Gastronomie, körpernahe Dienstleister und viele andere Branchen, die vom Lockdown direkt oder indirekt existenziell gefährdet sind.

„Es darf jetzt keine scheibchenweise Verlängerung der Maßnahmen wie im vergangenen Jahr geben. Das wäre wirtschaftlich nicht tragbar“, so Herk. Er fordert „Rechtssicherheit“ und ein „nachvollziehbares Krisenmanagement“ mit klarem Öffnungsfahrplan ein – nur so könne Vertrauen zurückgewonnen werden. „Selbstverständlich ist die Wirtschaft darüber hinaus zu umfangreichen Covid-Schutzmaßnahmen bereit, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Entsprechende Vorbereitungen und Sicherheitskonzepte werden mit Hochtouren vorangetrieben“, so Herk abschließend.

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