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"Wer bei uns einkauft, unterstützt auch 25 Arbeitsplätze"

Rund 50 Tage musste Josef Rosel seinen Elektro-Betrieb in Birkfeld geschlossen halten. Doch jetzt geht es wieder bergauf: Seit der Wiedereröffnung Anfang Mai erfährt er viel Wertschätzung und Unterstützung durch seine Kunden. So konnten alle Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden, die Umsätze sind sogar gestiegen.


Josef Rosel im Geschäft
© Rosel Josef Rosel führt den oststeirischen Familienbetrieb in der zweiten Generation.

In Zeiten der Corona-Krise ist diese Geschichte eine, die (auch anderen) Mut machen soll: Denn sie belegt, dass das Geschäft nach Wochen des kompletten Stillstands jetzt in den Betrieben wieder Fahrt aufnimmt. Das bestätigt Josef Rosel, Chef des gleichnamigen Elektrobetriebs in Birkfeld: "Das Geschäft ist nach unserer Wiedereröffnung am 2. Mai überraschend gut angelaufen, wir konnten ein Umsatzplus von 20 Prozent verzeichnen. Und dieser positive Trend setzt sich jetzt auch im Juni fort." Besonders groß sei die Nachfrage nach Einbaugeräten in der Küchenabteilung.

Freilich, gesteht der Firmenchef ein, könnten das auch Aufholeffekte sein, die rasch auch wieder abflauen könnten, aber die grundsätzliche Stimmung im Betrieb macht den Unternehmer zuversichtlich: "Als regional verwurzelter Betrieb  wird uns jetzt von den Kunden so viel Wertschätzung entgegengebracht. Es ist hier ein ganz neues Bewusstsein für den Wert regionaler Betriebe entstanden."

Nach Kurzarbeit wieder Vollbetrieb

Und dieser Wert lässt sich auch in Zahlen messen, schließlich sichert der oststeirische Familienbetrieb, der von Josef Rosel in zweiter Generation geführt wird, doch 25 Arbeitsplätze in der Region. So konnten alle Mitarbeiter Anfang Juni aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden, es herrscht wieder Vollbetrieb. "Und wir haben zum Glück jede Menge zu tun."

In den Wochen des Shutdowns, erinnert sich Rosel, habe man auf Telefon- und Online-Bestellungen umgestellt. Insbesondere das Telefon sei in dieser Zeit heiß gelaufen, so Rosel: "Der Online-Shop wurde weniger als Kaufplattform genutzt, sondern als Information, was wir im Betrieb lagernd haben." Zusätzliches Services wurden ins Leben gerufen, um die Abwicklung zu erleichtern. "Wir haben Selbstabholung oder auch ein Lieferservice für unsere Kunden angeboten, beides wurde gut angenommen", resümiert Rosel. Trotzdem konnte man in der Zeit der Schließung nicht alle Umsätze auf diesem Weg kompensieren, "wir haben in dieser Zeit nur rund 60 Prozent des sonst üblichen Umsatzes gemacht", so Rosel.

Doch die Solidarität und die Treue seiner Kunden stimme ihn zuversichtlich, sagt er: "Das zeigt, dass wir hier doch sehr verwurzelt sind." Jahrzehntelange Kundenbindung macht sich jetzt buchstäblich bezahlt, schließlich kann der Betrieb auf 67 Jahre Erfahrung zurückblicken.

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