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"Richtig gelagert ist Asbest keine Gefahr"

Mit dieser Aussage konterten die steirischen Abfallexperten dieser Tage die aktuelle Debatte rund um die Gefahr von Bauschutt. 

Thomas Kasper, Roland Pomberger, Hans Roth, Daniela Müller-Mezin und Johann Hierzer (v. l.)
© Erwin Scheriau Thomas Kasper, Roland Pomberger, Hans Roth, Daniela Müller-Mezin und Johann Hierzer (v. l.)

Glasflaschen, Plastik oder Textilien – die meisten Abfälle kehren in den Wertstoffkreislauf zurück und können recycelt oder gar wiederverwendet werden. Doch was passiert mit gefährlichen, nicht weiter verwertbaren oder nicht-recylcebaren Bauabfällen wie Asbest, Mineralwolle und Co.? 

Im Jahr 2017 wurden in Österreich rund 1,3 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle erzeugt. „Das sind rund zwei Prozent des gesamten Abfallaufkommens“, so Hans Roth, Präsident des Verbands Österreichischer Entsorgungsbetriebe. Von diesen zwei Prozent wurden lediglich sechs Prozent deponiert – darunter 66.000 Tonnen Asbest-Abfall. „Dieser Müll wird dann entsprechend auf genehmigten Deponien gelagert“, erklärt Roland Pomberger, Professor an der Montanuniversität Leoben.

Nur auf Deponien unschädlich

Aufgrund der äußerst strengen EU-Deponie-Richtlinien, die auf Mülldeponien gültig sind, können negative Auswirkungen für Mensch, Tier und Umwelt ausgeschlossen werden. „Der Bevölkerung muss klar gemacht werden, was Asbestabfälle sind und wie man damit richtig umgeht“, betonen Daniela Müller-Mezin, Obfrau der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement, sowie Johann Hierzer vom Fachverband der Bauindustrie. 

Denn Fakt ist: Nur in Deponien ist Asbest unschädlich. Thomas Kaspar, Sachverständiger für Abbruch und Recycling, bestätigt: „Asbestmaterialien müssen beim Abbruch eines Gebäudes – insbesondere bei Bauwerken aus den 70ern und 80ern – so behandelt werden, dass keine Fasern emittiert werden können, denn gefährlich wird dieser Bauschutt nur beim Einatmen von Asbest-Fasern. Deshalb müssen sie luftdicht verpackt werden und auf einem Asbestkompartment deponiert und abgedeckt werden.“ Derzeit verfügt die Steiermark über circa zehn Bauschuttdeponien, wo gefährliche Abfälle gelagert werden können. 

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