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news.wko.at

„Pfuschererhebung“ der WKO Steiermark in Überarbeitung

Wegen rechtlicher Unklarheiten beim Datenschutz wird der Erhebungsdienst vorerst restriktiv arbeiten.

Aufgrund von rechtlichen Unklarheiten in Bezug auf Datenschutz wird die WKO Steiermark ihren Erhebungsdienst gegen organisierte Schwarzarbeit vorerst in Bezug auf Datensammlung und deren Verarbeitung restriktiv ausüben. „Dieser Schritt ist österreichweit koordiniert, aber keineswegs als ,Aus‘ unserer Bemühungen für einen fairen Wettbewerb zu deuten“, stellt WKO Steiermark Direktor Karl-Heinz Dernoscheg klar. Betroffen davon sei nämlich lediglich die Speicherung und Dokumentation der Daten bis zur endgültigen Klärung der Causa durch das Wirtschaftsministerium als zuständige Aufsichtsbehörde. Die direkte Weitergabe von Erkenntnissen an die Behörden etc. wird selbstverständlich wie bisher durchgeführt. „Wir gehen davon aus, dass die Bekämpfung organisierter Schwarzarbeit nicht nur notwendig ist, wie die aktuellen Konkurszahlen wegen unlauterem Wettbewerb zeigen, sondern auch eine durch das Wirtschaftskammer-gesetz begründete Aufgabe der WKO“, so Dernoscheg weiter, der auch betont, dass man die Empfehlung der Datenschutzkommission natürlich ernst nehme. Darum werde man die Prozesse gegebenenfalls anpassen – bei Aufrechterhaltung  der Zielsetzung.

 

Davon nicht betroffen ist die Informationstätigkeit der WKO in diesem Bereich, die auch weiterhin in ihrer bisherigen Form stattfindet. Ebenso können Mitglieder der WKO nach wie vor mögliche Pfusch-Verdachtsfälle melden. Denn diese können auch ohne eigene Erhebung und Dokumentation im Auftrag der jeweiligen Fachorganisation verwarnt bzw. bei der Gewerbebehörde angezeigt werden. 


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

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