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"Jetzt kommt es auf die Kaufentscheidungen an"

Corona hat dem Weihnachtsgeschäft einen Dämpfer versetzt. Doch der Trend zum regionalen Einkauf stimmt leicht positiv.

Gottfried Gungl in seinem Spielwarengeschäft beim Videodreh.
© kk „Regional einkaufen“: Drehstart zur neuen Videokampagne der WKO Steiermark bei Spiel­waren Gungl.

Der neuerliche Lockdown direkt vor dem für den Handel heuer umso wichtigeren Weihnachtsgeschäft hat die Unternehmen wie ein Hammerschlag getroffen. Aktuelle Hochrechnungen gehen von einem Minus beim Christmas-Shopping-Umsatz von 200 Millionen Euro (!) allein im Steirerland aus. Und jetzt, kurz vor dem erhofften Wiederhochziehen der Rollläden in wenigen Tagen, werden mögliche Maßnahmen umso heftiger diskutiert, wie man hier noch retten könnte, was zu retten ist. 

Doch die steirischen Händler setzen auf einen Lichtblick in diesen zumeist düsteren Corona-Zeiten: Solidarität. So hat die Befragung der KMU Forschung Austria ergeben, dass es einen neuen, verstärkten Trend zum regionalen Einkauf gibt. Demnach will knapp ein Drittel fürs Fest bewusst verstärkt in der Umgebung einkaufen und elf Prozent klicken auch beim digitalen Shopping auf heimische Online-Shops.

„Kunden haben es in der Hand, ob Jobs bleiben“

Auch ein kurzer Rundruf unter steirischen Händlern bestätigt, dass man hier mehr als nur bereit ist, den weiß-grünen Christkindl nach dem Wiedereröffnen kräftig unter die Arme zu greifen – aber schon jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt. So führt etwa Eva Köck vom gleichnamigen Sporthandel in Pischelsdorf Kunden mittels Videotelefonie durchs Geschäft: „Online haben wir etwa 9.000 Artikel, im Geschäft sind es 60.000.“ Auch bei Spielwaren Gungl in Hausmannstätten freut man sich auf den Neustart: „Der Online-Shop war im Lockdown Goldes wert. Mitarbeiter, die sonst im Geschäft arbeiten, sind in den Versand gewechselt. So konnten alle in Beschäftigung bleiben“, erzählt Gottfried Gungl.

Und bei Mode Roth werden Social-Media-Kanäle mit Präsent-Ideen bespielt. „Aktuell sind es Nikolo-Päckchen bzw. Accessoires-Packages“, berichtet Rainer Rauch. Das werde gut angenommen, bestellt werde über das Formular auf der Homepage, aber natürlich können Anrufe, Mails und alle Messengerdienste genutzt werden – „auch um individuelle Päckchen zusammenstellen zu lassen, die wir dann verschicken“, so Rauch. 

Auf die Solidarität der Kunden mit regionalen Unternehmen setzt auch Florian Lugitsch, Geschäftsführer von e-Lugitsch in Gniebing – auch beim Online-Shopping: „Mehr denn je haben es die Kunden mit ihrer Kaufentscheidung nun in der Hand, ob Jobs im Land weiter gesichert werden können.“ 


#Steirisch einkaufen – Videokampagne 

"Kaufen Sie regional, auch online, damit die Wertschöpfung im Land bleibt" - Gottfried Gungl


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