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"Im Schatten das Licht sehen"

Nina Matzer wurde in jungen Jahren auf eine harte Probe gestellt: Nach dem frühen Tod ihrer Mutter stieg sie noch als Lehrling in deren Betrieb ein.

Nach einer fordernden Zeit heute stolze Jungunternehmerin: Nina Matzer.
© Foto Fischer Nach einer fordernden Zeit heute stolze Jungunternehmerin: Nina Matzer.

„Es waren harte Jahre, die hinter mir liegen, doch langsam stellt sich wieder so etwas wie Normalität ein.“ Wenn Nina Matzer ihre Lebensgeschichte erzählt, ist diese gleichermaßen berührend wie beeindruckend – hat die junge Frau  doch das unternehmerische Erbe ihrer Mutter in sehr jungen Jahren erfolgreich angetreten.

Doch alles der Reihe nach: Als Ninas Mutter vor drei Jahren mit nur 45 Jahren völlig überraschend verstarb, hinterließ sie nicht nur zwei Kinder, sondern auch den renommierten Familienbetrieb „­Tiffany“ in Graz-Andritz. Nina, damals gerade einmal 19 Jahre jung und selbst noch in der Lehre zur Fußpflegerin und Kosmetikerin, stand vor der schwierigen Entscheidung, das Unternehmen ihrer Mutter weiterzuführen. Sie entschied sich dafür: „In jedem Schatten muss man auch das Licht sehen.“

Von der Registrierkasse bis zur Buchhaltung

Viele Stammkunden haben ihr die Treue gehalten, „doch ich musste erst sämtliche Prüfungen absolvieren, um das Gewerbe ausüben zu können“, berichtet die engagierte junge Frau. Die Lehrabschlussprüfung in der Tasche, lernte sie monatelang für die Unternehmerprüfung und zwei Meisterprüfungen. „Von der Registrierkasse bis zur Buchhaltung, ich musste das alles von Grund auf lernen“, erinnert sie sich. Viel Unterstützung in dieser fordernden Zeit bekam sie von einer langjährigen Mitarbeiterin. Sie sprang in der Zwischenzeit als gewerberechtliche Geschäftsführerin ein, bis die junge Frau alle Nachweise zur Führung des Unternehmens in der Tasche hatte. 

Heute ist Nina Matzer erfolgreiche Jungunternehmerin. „Mir macht mein Betrieb große Freude“, sagt sie stolz. Die 22-Jährige beschäftigt heute nicht nur eine Vollzeitkraft, sondern auch einen Lehrling. „Wenn es sich ausgeht, möchte ich einen zweiten Lehrling ausbilden“, hegt die Grazerin große Zukunftspläne. 

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