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"Ich will allen zeigen, was ich draufhabe"

Er war bereits bei der WM in Kazan – nun will Elektrotechniker Stefan Prader bei der EM in Graz erneut sein Talent unter Beweis stellen.

Stefan Prader aus Groß St. Florian tritt im Jänner 2021 gegen die besten Elektrotechniker Europas an.
© kk Stefan Prader aus Groß St. Florian tritt im Jänner 2021 gegen die besten Elektrotechniker Europas an.

In wenigen Wochen hätte in Graz die Europameisterschaft der Berufe über die Bühne gehen sollen. Doch wie so viele andere Veranstaltungen auch musste EuroSkills 2020 coronabedingt verschoben werden. „Es war schon ein Schock, man trainiert ja gezielt auf ein gewisses Datum hin. Aber ich bin froh, dass die Berufs-EM zumindest nicht komplett abgesagt wurde“, erzählt Elektrotechniker Stefan Prader, einer von insgesamt zwölf steirischen EM-Teilnehmern. Durch den Lockdown wurde auch das gemeinsame Training mit Skills-Experte Thomas Benkö unterbrochen – nun gilt es, die versäumten Einheiten aufzuholen. „Ich habe bei mir daheim im Keller eine Trainingskoje eingerichtet, wo ich jetzt noch an der Schnelligkeit und Feinjustierung arbeite. Die größte Herausforderung wird für mich das Programmieren von Steuerungen“, so Prader.

Internationale Wettbewerbserfahrung sammeln konnte Prader bereits in Kazan, wo er im Rahmen der WorldSkills 2019 den elften Platz belegte. Auch bei den WorldSkills 2015 in São Paulo war Prader live dabei – allerdings um seinen älteren Bruder anzufeuern. 

Tolle Werbung für Graz

Dass EuroSkills 2020 erstmals in einer österreichischen Landeshauptstadt stattfindet, freut den Steirer besonders: „Dadurch ist es meinen Verwandten und Freunden möglich, die EM von 6. bis 10. Jänner 2020 live mitzuerleben. Das ist schon ein großer Pluspunkt, außerdem ist es eine super Werbung für Graz.“ Nervosität kennt Prader allerdings (noch) keine: „Ich freue mich einfach, allen zeigen zu können, was ich draufhabe. Die Stimmung bei Skills-Events ist wirklich unbeschreiblich. Tausende Besucher reisen an, um jungen Fachkräften beim Arbeiten zuzusehen – eine großartige Wertschätzung. Ich hoffe deshalb sehr, dass auch bei der EM in Graz Zuschauer zuge­lassen werden“, so der 23-Jährige, der seit seiner Lehre im Familienbetrieb „Elektrotechnik Prader“ in Groß St. Florian tätig ist. 

„Durch den Beruf meines Vaters habe ich mich schon als Kind früh mit der Elektrotechnik beschäftigt. Es war für mich also schon in jungen Jahren klar, dass ich diesen Berufsweg einschlagen will“, so Prader. Auch für die Zeit nach EuroSkills 2020 hat der Steirer bereits Pläne: „Aufgrund der vielen Wettbewerbe blieb bis dato nicht viel Zeit, aber ich möchte demnächst auch den Meister machen.“

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