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"Ich freue mich sehr auf den internationalen Vergleich"

Unsere EM-Teilnehmer im Porträt: Alexander Peinhopf tritt bei EuroSkills als Bautischler gegen Jungfachkräfte aus ganz Europa an.

„Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“, so das EM-Motto von Alexander Peinhopf.
© kk „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“, so das EM-Motto von Alexander Peinhopf.

Es sind nicht einmal mehr 100 Tage bis zur Europameisterschaft der Berufe. Nach zweimaliger, coronabedingter Verschiebung rückt der Termin nun endlich in greifbare Nähe. Doch nicht nur deshalb ist die heurige EM so besonders: EuroSkills findet 2021 erstmals in Österreich, genauer gesagt in Graz statt. Sowohl die Eröffnungs- als auch Abschlussfeier sind in der Grazer Messe geplant, der Wettbewerb selbst wird im Schwarzl-Freizeitzentrum über die Bühne gehen. 

Rund 450 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern werden von 22. bis 26. September in Graz erwartet – einer davon ist Bautischler Alexander Peinhopf aus Pöls. Trotz der Verschiebungen ist die Vorfreude bei dem 24-Jährigen groß: „So eine Chance bekommt man nur einmal, die kann ich mir nicht entgehen lassen“, so der junge Steirer, der seit seinem Lehrbeginn bei der „Alpe Zimmerei und Tischlerei GmbH“ beschäftigt ist. 

Kreative Arbeit

Durch die Arbeit seines Vaters hat der gebürtige Murtaler bereits als Kind seine Liebe zum Tischlerhandwerk entdeckt. „Dieser Beruf hat mich schon immer fasziniert. Mir gefallen das kreative Arbeiten und die Möglichkeit, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen“, so Peinhopf, der eine Doppellehre zum Zimmerer und Bautischler absolviert hat. Doch damit nicht genug: Das Ziel des jungen Steirers ist es nun, Meister zu werden – und das gleich im doppelten Sinn. „Nach dem Wettbewerb möchte ich auch noch den Meister als Bautischler machen. Jetzt gilt mein Fokus aber der EM im Herbst“, so Peinhopf.

Um dabei als Europameister nach Hause gehen zu können, feilt er mit seinem Trainer Wolfgang Fank nun vor allem am Zeitmanagement. „Durch Zeitdruck und Nervösität entstehen Fehler. Und diese möchte ich natürlich vermeiden“, lacht Peinhopf. Nichtsdestotrotz freut er sich, seinen internationalen Mitstreitern zu zeigen, was er kann: „Es ist ein super Vergleich auf internationalem Niveau, darauf freue ich mich“, so Peinhopf. 

Dass EuroSkills 2021 in Graz stattfindet, kommt dem Pölser sehr gelegen: „Die Anreise ist kurz und die Umgebung gewohnt, das bringt Vorteile. Ich hoffe, dass trotz etwaiger Coronamaßnahmen viele Zuschauer erlaubt sein werden und mich meine Familie, Kollegen und Freunde vor Ort anfeuern können“, so Peinhopf.

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