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"Hidden Champion" investiert vier Millionen in den Standort

Die Gleisdorfer DAM bietet seit 2006 internationalen Kunden vollautomatisierte Produktionsanlagen an – und das bei kontinuierlich steigenden Umsatzzahlen.

Im Rahmen der AT-Styria-Veranstaltung Member Insights führten die DAM-Geschäftsführer durch den Betrieb in Gleisdorf.
© Oliver Wolf Foto GmbH Im Rahmen der AT-Styria-Veranstaltung "Member Insights" führten die DAM-Geschäftsführer durch den Betrieb in Gleisdorf.

Gemeinsam erfolgreich sein – so lautet das Motto der AT Styria, der Plattform für Automatisierungstechnik in der Steiermark. Um dieses Mantra auch leben zu können, veranstaltet die AT Styria immer wieder Member Insights, bei denen Mitglieder der Plattform die Möglichkeit haben, Einblicke in verschiedenste Firmen zu erhalten und sich auszutauschen zu können. So geschehen vor wenigen Tagen, als sich rund 40 Automatisierungsexperten zur Betriebsbesichtigung in den Räumlichkeiten der Dynamics Assembly Machines Anlagenbau GmbH (DAM) in Gleisdorf einfanden. 

Seit 2006 bietet das international gefragte Unternehmen DAM schlüsselfertige und vollautomatisierte Produktionsanlagen für bekannte Partner wie Magna, AVL, Audi, BMW oder Mercedes-Benz an. Angefangen mit zwölf Mitarbeitern – damals noch beim jetzigen Nachbarn, der Spedition Temmel, einquartiert –, konnte sich das Unternehmen über die Jahre zu einem echten Flaggschiff im Automotive Testing und Automotive Assembly mit über 100 Mitarbeitern und eigenem Standort mausern. „Die Grundmannschaft ist damals aus der Magna-Gruppe entstanden. Unser Geschäftsfeld ist die Automatisierungstechnik im Bereich Powertrain, also alles, was Antriebsstränge im Fahrzeug betrifft“, erklärt Geschäftsführer Robert Fandler. 

80 Prozent E-Mobility-Projekte

Gerade in Zeiten der Klimadebatte, wo E-Autos und alternative Antriebssysteme in aller Munde sind, krempelt man bei DAM die Ärmel hoch. „Die Elektrifizierung der Fahrzeuge ist großes Thema bei uns, rund 80 Prozent der Aufträge sind E-Mobility-Projekte“, so der zweite Geschäftsführer Gerald Matzer. Vor allem im europäischen und asiatischen Raum herrsche daran großes Interesse. 

Aufgrund der hohen Nachfrage war es DAM möglich, binnen weniger Jahre zu einem „Hidden Champion“ heranzuwachsen. Und gewachsen ist auch der Umsatz – 2018 konnte die Firma rund 25 Millionen Euro erwirtschaften. Getreu dem Firmenmotto „Never stand still“ arbeitet DAM nun an einer erneuten Standorterweiterung, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter abzusichern und mehr Raum für Innovation, Produktion und neue Mitarbeiter zu schaffen. „Dafür haben wir bereits Ausschreibungen getätigt, die SFG hat uns außerdem bereits eine Förderung zugesagt. In Summe werden rund vier Millionen Euro in den Ausbau investiert, der im Frühjahr 2020 starten soll“, ergänzt Fandler.

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