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"Handelsabkommen müssen jetzt zügig ratifiziert werden"

Der Außenhandel bietet der Pandemie die Stirn – umso dringender gelte es deshalb, Handelsabkommen rasch umzusetzen 

Grafik Weltkarte Handelswege
© Adobe Stock_ake1150 Jeder zweite Job in der Steiermark hängt direkt bzw. indirekt mit dem Export zusammen.

Die pandemiebedingte so enorm herausfordernde Situation in der Weltwirtschaft geht auch an den heimischen Wertschöpfungsketten und Handelsbeziehungen nicht spurlos vorbei. „Doch die Außenhandelsunternehmen im Land treten diesen Hürden gut aufgestellt entgegen“, betont Manfred Kainz, Obmann des steirischen Außenhandels in der Wirtschaftskammer. Und wie essentiell das sei, zeige der Blick auf die Zahlen: „Die Außenwirtschaft ist mit Sicherheit der Wohlstandsfaktor Österreichs und eine der Hauptsäulen des österreichischen Wirtschafts- und Sozialsystems. Der Außenhandel generiert einen Umsatz von ca. 37,67 Milliarden Euro und beschäftigt als Arbeitgeber knapp 50.000 Mitarbeiter.“ 

Sechs von zehn Euro verdienen Betriebe im Ausland

Laut Kainz verdienen österreichische Unternehmen sechs von zehn Euro im Ausland. „Es gibt über 62.000 exportierende Unternehmen, das sind zehn Prozent aller Unternehmen in Österreich. Jeder zweite Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt am Export, dabei handelt es sich um ca. zwei Millionen Arbeitsplätze. Pro einer Milliarde Umsatz an Exporten werden 10.000 Arbeitsplätze im Land geschaffen oder bei Rückgängen eben vernichtet.“ 

Mit 20.021 US-Dollar an Exporten/Einwohner liegt Österreich auf Platz sieben der Top-Export-Länder bei den Pro-Kopf-Exportquoten. Dies Zahlen machen noch einmal deutlich welche immense Bedeutung der Außenhandel für die österreichischen Bürgerinnen und Bürger hat. 

"Weltweit stellen wir fest, dass Protektionismus, Strafzölle und die nicht-tarifären Handelshemmnisse steigen."
Manfred Kainz, Obmann Außenhandel Steiermark

Um den Welthandel weiterhin zu fördern sollten Handelsabkommen laut Manfred Kainz zügig ratifiziert und umgesetzt werden. „Weltweit stellen wir fest, dass Protektionismus, Strafzölle und die nicht-tarifären Handelshemmnisse steigen. Diesem Trend müssen wir uns entgegensetzen. Hier ist auch die Politik gefragt, durch geeignete Maßnahmen die Wirtschaft und somit auch den Außenhandel zu unterstützen.“

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