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„Doc Stinger“ operiert nur „amerikanische Vollpatienten“

Michael Mugrauer nimmt sich Autowracks aus dem Hause Chrysler mit Baujahr bis 1979 zur Brust und restauriert sie bis ins Detail.

Aus schrottreifen „Rostschüsseln“ macht „Doc Stinger“ Michael  Mugrauer einmalige Wertanlagen.
© kk Aus schrottreifen „Rostschüsseln“ macht „Doc Stinger“ Michael Mugrauer einmalige Wertanlagen.

Voitsberg. Wo die Leidenschaft zum Beruf wird, ist das Ergebnis außergewöhnlich. So wie bei Michael Mugrauer, der sich als Kind bei seinem ersten Kinofilm – „Mad Max“ – in US-amerikanische Autos verliebt und sein ganzes Leben dieser Leidenschaft gewidmet hat. „Ich war damals neun Jahre alt und wusste: Ich werde einmal Automechaniker.“ Mangels Lehrstelle in Voitsberg zog er mit 15 kurzerhand nach Knittelfeld, um dort den Beruf zu erlernen. „Meine Eltern haben mich immer unterstützt, sie haben gesagt: Lern das, was dir Spaß macht“, sagt Mugrauer. Heute ist er Eigentümer einer Res­taurationswerkstatt, die sich auf ganz besondere Fahrzeuge spezialisiert hat. „Es geht dabei um die sogenannten Mopars, das ist der Überbegriff für Fahrzeuge aus dem Chrysler-Konzern. Dazu zählen die Marken Dodge, Plymouth und eben Chrysler“, erklärt Mugrauer, der von Freunden und in der Szene nur „Doc Stinger“ genannt wird.

Der Spitzname hat einen kuriosen Hintergrund. „Dodge und Plymouth haben einmal ihre Muscle-Cars mit einer wilden Biene beworben, die einen Stachel – auf englisch: Stinger – hatte“, erzählt der „Doc“. Und weil er eben der beste Restaurator weit und breit für diese „Spezies“ an Fahrzeugen war, wurde er fortan zum „Primarius automobilicus“. Heute „operiert“ Doc Stinger ausschließlich Mopars mit Baujahr vor 1979. Elektronik kommt ihm nicht auf die Hebebühne. „Das ist nur etwas für Entmündigte, für Passagiere, nichts für Fahrer“, wird Mugrauer emotional. Eine komplette Restauration von der schrottreifen „Rostschüssel“ zu einer straßenfähigen Wertanlage dauert im Schnitt rund ein Jahr. „Diese Autos sind Kunst, und Kunst ist werthaltig“, sagt Mugrauer. „Ich liebe meine Arbeit. Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein.“


Von Klaus Krainer

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