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"Die Ukraine kann auf unsere Hilfe zählen"

Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine herrscht Krieg in Europa. Um den Menschen vor Ort zu helfen, startet auch die Wirtschaft einen Spendenaufruf.

Über zwei Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind derzeit auf der Flucht vor dem Krieg.
© AFP / picturedesk.com Über zwei Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind derzeit auf der Flucht vor dem Krieg.

Uhr morgens, marschierten die ersten russischen Truppen in die Ukraine ein. Dieser Tag markiert den Beginn eines neuen Krieges in Europa – und das, obwohl unser Kontinent bis zu jenem Datum auf 20 friedvolle Jahre zurückblicken konnte. Umso mehr schockieren die aktuellen Bilder aus der Ukraine: Zerbombte Häuser, fliehende Menschenmassen, unzählige Soldaten und Kampfjets – ein Horrorszenario, das sich nur wenige Autostunden von uns abspielt. 

Große Spendenaktion

Leid und Elend, die aber auch eine weltweite Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst haben. Vor allem hierzulande will man den Ukrainern unter die Arme greifen. Darum ruft die steirische Wirtschaft nun eine Spendenaktion ins Leben. „Gemeinsam mit der Kleinen Zeitung unterstützen wir die Caritas bei ihrer Hilfe vor Ort und bitten möglichst viele Unternehmen, selbiges zu tun“, betonen WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Die gesammelten Spenden sollen dann verteilt werden: An Caritas-Organisationen in Grenzgebieten (Polen, Ungarn, Slowakai und Rumänien), an Organisationen und Menschen direkt vor Ort in den Krisengebieten sowie an geflüchtete Ukrainer in Österreich. Allein in der Steiermark sind bereits mehrere hundert Flüchtlinge aus der Ukraine eingetroffen – ein Großquartier sowie rund 3.000 Privatunterkünfte sollen interimistisch Unterschlupf bieten. Auch in den Grenzgebieten wird für Schlafstätten, wie etwa in einem reaktivierten Waisenhaus, gesorgt. „Wir sind sehr froh, dass die steirische Wirtschaft große Solidarität zeigt und die Aktion unterstützt. Durch unsere langjährigen Partnerschaften mit den Caritas-Organisationen und anderen Hilfsorganisationen vor Ort können wir gezielt helfen“, ergänzt Caritas-Direktor Herbert Beiglböck. 

Hilfsbereite Unternehmerlandschaft

Generell zeigt sich die österreichische Unternehmerlandschaft dieser Tage außerordentlich hilfsbereit und großzügig: Während die voestalpine AG beispielsweise mit einer Million Euro konkrete Projekte von Hilfsorganisationen supportet, kümmert sich die Grazer Merkur Versicherung um dringend benötigte Sachspenden, eine intakte Gesundheitsversorgung vor Ort und länderübergreifende Hilfsfonds. 

Unterstützung von steirischen Unternehmen

Stefan Stolitzka, IV-Steiermark-Präsident: „Ich spende sowohl privat als auch über meine Unternehmen, um Freunden und Geschäftspartnern sowie der gesamten ukrainischen Bevölkerung zu helfen. Und auch im Präsidium der IV Steiermark wurde ein finanzielles Hilfspaket im Rahmen von ,Wir für Ukraine‘ beschlossen.“

Manfred Kainz, Geschäftsführer von TCM International: „Als polnischer Honorarkonsul bin ich natürlich sehr in das Geschehen vor Ort involviert – gerade was die Flüchtlingsthematik betrifft. Wir haben zum Beispiel ein Haus in Polen für Geflüchtete zur Verfügung gestellt. Außerdem unterstütze ich selbstverständlich alle möglichen Hilfsorganisationen.“ 

Andreas Gerstenmayer, CEO von AT&S: „Es gehört zum Menschsein dazu, anderen zu helfen, wenn diese in Not sind. Wir geben deshalb unseren Kollegen die Gelegenheit, sich bei voller Bezahlung intensiv um Menschen, die aus der Ukraine flüchten, zu kümmern. Wir werden außerdem 30 bis 40 Wohnungen zur Verfügung stellen.“


Sie wollen auch helfen?

Hotline für Ukraine-Hilfe der Caritas: 0316 8015-215.

Spenden Caritas

Spenden Nachbar in Not

Spenden SOS Kinderdorf 

Spenden Rotes Kreuz 


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