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"Aktion scharf" gegen illegale ausländische Firmen

Immer mehr ausländische Firmen begehen immer mehr Gesetzesverstöße: Finanzpolizei und WKO schreiten jetzt rigoros ein.

Mit steigenden Temperaturen beginnt auch wieder die Bausaison. Zuletzt sah sich die Branche mit etlichen Insolvenzen konfrontiert und immer öfter liest man in den Insolvenzgründen auch, dass heimische Betriebe mit "sauber" beschäftigten Mitarbeitern gegenüber ausländischen "Mitbewerbern" durch Lohn- und Sozialdumping unter Druck geraten. Die Zahlen stützen diese These: Während österreichweit die Insolvenzen im Bausektor laut Daten des Alpenländischen Kreditorenverbandes 2015 leicht gesunken sind, schnellten sie in der Steiermark um 24,2 Prozent nach oben. Gleichzeitig haben sich laut Finanzpolizei die "mutmaßlich illegalen Aufträge" von 5.245 im Jahr 2013 auf 11.145 (2015) mehr als verdoppelt. Die Finanzpolizei schätzt, dass allein in den vergangenen zwei Jahren mehr als 350.000 ausländische Mitarbeiter zum Teil illegal auf heimischen Baustellen gearbeitet haben.

Gemeinsam handeln

Nun gehen Finanzpolizei und WKO Steiermark rigoros gegen betrügerische Firmen vor. "Wir werden ab sofort verstärkt kontrollieren. Der Schutz der heimischen Firmen steht klar im Vordergrund", erklärt etwa der Leiter der Finanzpolizei in der Steiermark und Kärnten, Rigobert Rainer. Er spricht sogar von einer "dramatischen Entwicklung". In einer ersten "Aktion scharf" wurde deshalb am heutigen Freitag entlang der Südgrenze sowie auf Autobahnen mit mehr als 60 Mann der Finanzpolizei kontrolliert. Auch die WKO war vor Ort und hat über die Pflichten im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr informiert. "Denn die Schäden durch diese kriminellen Machenschaften sind für die heimischen Betriebe enorm und nehmen immer öfter existenzbedrohende Ausmaße an", betont WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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