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Rettungsinseln für Tiere und Pflanzen

Die Privatkäserei Woerle hat ein umfassendes und langfristig angelegtes Nachhaltigkeitsprogramm aus der Taufe gehoben.

Gerrit Woerle mit den Landwirten  Elisabeth und Ferdinand Schweighofer, die das Projekt der Käserei unterstützen.
© Neumayr Gerrit Woerle (rechts) mit den Landwirten Elisabeth und Ferdinand Schweighofer, die das Projekt der Käserei unterstützen.

"Woerle wirkt weiter“ lautet der Name der Initiative, die eine ehrgeizige Vision verfolgt. "Bis 2030 wollen wir gemeinsam mit unseren Bauern und Konsumenten in Österreichs größter Heumilchregion – dem Flachgau und dem Mondseeland – eine einzigartige, landwirtschaftlich genutzte Artenvielfaltsregion in Europa schaffen“, erklärt Gerrit Woerle. Er leitet den Bereich Strategie und soll Ende des Jahres die Leitung der traditionsreichen Käserei von seinem Vater Gerhard Woerle übernehmen.  

Das Familienunternehmen mit Sitz in Henndorf ist tief in der Region verwurzelt. "Alle unsere Projekte sind auf die Erhaltung der Artenvielfalt sowie zunehmend auf Klimaschutz, Tierwohl und auf das Wohl der Menschen abgestimmt. Mit dem neuen Nachhaltigkeitsprogramm setzen wir Maßnahmen um, die das gesamte Leben in der Heumilchregion positiv beeinflussen sollen“, betont Woerle. 

Wissenschaftliche Begleitung 

Das Programm umfasst abgestimmte Maßnahmen in den Bereichen Artenvielfalt, "Kuhwohl“, Boden & Wasser, Ressourcen & Klimaschutz, Mensch, Tradition & Regionalität sowie "Alles Käse“. Konkret geht es um die Schaffung bzw. Erhaltung engmaschig vernetzter Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die mithilfe der Universität Salzburg und der HBLA Ursprung kartiert werden sollen. "In der ersten wissenschaftlichen Kartierung einer derartigen Region sollen die entstandenen Rettungsinseln für Insekten und Kleintiere bildlich dargestellt und durch Inseln von Unternehmen, Mitarbeitern, Konsumenten und der Bevölkerung ergänzt werden. Mit insgesamt 1.000 zusätzlichen kleinen Inseln soll die größte landwirtschaftlich genutzte Artenvielfaltsregion Österreichs entstehen“, erklärt Projektleiterin Diana Reuter.  

Der Schwerpunkt Artenvielfalt beinhaltet außerdem Imker- und Wildbienenprojekte, Vorträge und Praxiswerkstätten, die Nutzung einer Pflanzenbestimmungs-App zur Kartierung wertvoller Pflanzen sowie die Bewusstseinsbildung bei den Konsumenten.

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