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WK-Wahlen 2020: Salzburgs Wirtschaft hat gewählt

Ergebnis der WK-Wahlen 2020 in Salzburg: Wirtschaftsbund behauptete führende Position

WKS Wahl - Wahlwerbende Gruppen
© WKS/Neumayr Christian Pewny (FW), Josef Fritzenwallner (Wirtschaftsliste Salzburg), Manfred Rosenstatter (WB), Peter Mörwald (SWV), Olivia Ulbing (UNOS) und Josef Scheinast (GW).

Die Wirtschaftskammerwahl 2020 in Salzburg ist in einem ersten Schritt abgeschlossen: Vom 2. bis 5. März haben Salzburgs Unternehmerinnen und Unternehmer in den Wahllokalen und mit insgesamt 8.329 Wahlkarten ihre Interessenvertreter in die 94 Innungen, Gremien, Fachgruppen und Fachvertretungen der WKS neu gewählt. Die WK-Wahl ist eine Urwahl in diesen Fachorganisationen, alle weiteren Besetzungen bis hin zum Wirtschaftsparlament, das sich am 4. Mai neu konstituiert, ergeben sich durch indirekte Wahl aus diesem Urwahlergebnis.

Konkret gewählt wurde in 69 Fachorganisationen. In 24 Fachorganisationen wurde nur ein einziger Wahlvorschlag eingereicht. In diesem Fall werden die Kandidaten mit dem Wahltag als gewählt erklärt.

Wahlbeteiligung lag 2020 bei 38,7%  

Bei der WK-Wahl waren somit 38.120 Unternehmerinnen und Unternehmer mit 49.218 Wahlrechten (2015: 34.636 Kammermitglieder mit 45.392 Wahlrechten) zur Wahl aufgerufen. Bei der WK-Wahl 2020 wurden insgesamt 19.048 Stimmen abgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 38,7% (2015: 49,21%).

Die Zahl der gültigen Stimmen betrug 18.386. Der Anteil der Mitglieder, die mit Wahlkarten wählten, erreichte 24,64% aller abgegebenen Stimmen: Insgesamt wurden bis 28. Februar 8.329 Wahlkarten (2015: 8.477) mit 12.128 Wahlrechten abgegeben.

Wirtschaftsbund baute führende Position aus: 71,10%

13 „wahlwerbende Gruppen“ (inklusive zwei Namenslisten) traten zur WK-Wahl 2020 an. Sie haben insgesamt 330 gültige Wahlvorschläge eingereicht. Auch diesmal war die Vergabe von Minderheitenmandaten möglich. Hatte eine Wählergruppe in einer Fachgruppe zwar kein Mandat erreicht, aber zumindest 5% der abgegebenen Stimmen erreicht, wurde auch 2020 ein Minderheitenmandat zuerkannt.

Die Ergebnisse der Urwahlen:

  • Wirtschaftsbund: 
    Die „Liste der Salzburger Wirtschaft – Wirtschaftsbund – Liste 1 (WB)“ konnte mit 13.073 Stimmen oder 71,10% (2015: 68,64%) seine führende Position behaupten. Insgesamt erreichte der Wirtschaftsbund damit 710 Mandate (2015: 671 Mandate).
  • Salzburger Wirtschaftsverband:
    Der Salzburger Wirtschaftsverband (SWV) kam auf 1.113 Stimmen. Das sind 6,05% (2015: 5,55%) der Wahlrechte und entspricht 37 Mandaten.
  • Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FW) – RfW und Unabhängige:
    Die „Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FW) - RfW und Unabhängige“ kam auf 968 Stimmen oder 5,26% (2015: 7,56%). Sie erzielte 2020 35 Mandate.
  • Grüne Wirtschaft:
    Die „Grüne Wirtschaft (GW)“ kam auf 1.592 Stimmen oder 8,66% (2015: 8,31%), was 51 Mandate ergibt.
  • Wirtschaftsliste Salzburg – Parteifrei und unabhängig (FGWÖ):
    Die „Wirtschaftsliste Salzburg parteifrei und unabhängig“ (FGWÖ) erzielte 1.102 Stimmen oder 5,99% (2015: 7,67%), was 43 Mandaten entspricht.
  • NEOS – Unternehmerisches Salzburg (UNOS):
    Diese wahlwerbende Gruppe erreichte 397 Stimmen oder 2,16% (2015: 1,93%). Das sind 8 Mandate.

Insgesamt 936 Mandate

Zählt man die mittels Wahl erreichten Mandate, die Minderheitenmandate und die Mandate in den Fachgruppen ohne Wahl zusammen, ergibt dies eine Gesamtmandatszahl von 936 Mandaten, die sich auf die wahlwerbenden Gruppen folgendermaßen aufteilen (siehe Tabelle 2):

  • Liste der Salzburger Wirtschaft – Wirtschaftsbund – Liste 1 (WB): 710 Mandate (Mandatsprozente: 75,85%)
  • Salzburger Wirtschaftsverband (SWV) – Liste 2: 37 Mandate (3,95%)
  • Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FW) – RfW und Unabhängige: 35 Mandate (3,74%)
  • Grüne Wirtschaft (GW): 51 Mandate (5,45%)
  • Wirtschaftsliste Salzburg – parteifrei und unabhängig (FGWÖ): 43 Mandate (4,59%)
  • NEOS – Unternehmerisches Salzburg (UNOS): 8 Mandate (0,85%)
  • Gemeinsame Liste der Salzburger Industrie: 29 Mandate (3,10%)
  • Gemeinsame Liste der Salzburger Banken und Versicherungen: 14 Mandate (1,50%)
  • Sonstige Fach- und Namenslisten: 9 Mandate (0,97%)

Vorläufige Verteilung im Wirtschaftsparlament

Daraus ergibt sich folgende vorläufige Verteilung der Mandate im Wirtschaftsparlament (ohne Vereinigungen von Wählergruppen und Zurechnungen, die bis Montag, 9. März, 17.00 Uhr möglich sind):

  • Liste der Salzburger Wirtschaft – Wirtschaftsbund – Liste 1 (WB): 50 Mandate (bisher im Wirtschaftsparlament 51 Mandate)
  • Salzburger Wirtschaftsverband (SWV): 2 Mandate (bisher 2)
  • Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FW) – RfW und Unabhängige: 2 Mandate (bisher 4)
  • Grüne Wirtschaft (GW): 3 Mandate (bisher 4)
  • Wirtschaftsliste Salzburg – parteifrei und unabhängig (FGWÖ): 3 Mandate (bisher 4)
  • NEOS – Unternehmerisches Österreich (UNOS): 0 Mandate (bisher 1 Mandat)
  • Gemeinsame Liste der Salzburger Industrie: 5 Mandate (bisher 8)
  • Gemeinsame Liste der Salzburger Banken und Versicherungen: 7 Mandate (bisher 7)

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