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Ausfallsbonus, Verlustersatz und Härtefallfonds verlängert

Die Forderung der Wirtschaftskammer nach umfassenden Hilfen wurde rasch aufgegriffen: Die angekündigten Verlängerungen der Wirtschaftshilfen sind ein richtiges und wichtiges Signal für die heimischen Betriebe und ihre Beschäftigten. 

Die Corona-Hilfsmaßnahmen müssen nun schnell in Gang kommen.
© Adobe Stock Die Corona-Hilfsmaßnahmen müssen nun schnell in Gang kommen.

„Diese Maßnahmen sind unverzichtbar, um viele Betriebe in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Wichtig ist eine rasche Auszahlung und Abwicklung“, stellte dazu WKS-Präsident Peter Buchmüller fest.

Fixiert wurde die Verlängerung des Ausfallsbonus und des Verlustersatzes jeweils bis März 2022 mit einem Eintrittskriterium von 40% Umsatzeinbruch. Positiv ist, dass durch die Erweiterung des EU-Beihilfenrahmens höhere Obergrenzen beim Ausfallsbonus und beim Verlustersatz zur Verfügung stehen und diese auch durch die Bundesregierung national in Anspruch genommen werden.

Speziell zur Unterstützung von EPU und Kleinstunternehmen wird der Härtefall-Fonds bis März 2022 verlängert. Für die besonders betroffene Veranstaltungswirtschaft gibt die Ausdehnung des Veranstalterschutzschirms Perspektive. Im Sinne der Aufrechterhaltung der Liquidität sind die Verlängerung der Steuerstundungen und der Garantien bis Juni 2022 positiv zu bewerten.

Die angekündigten Hilfsmaßnahmen im Überblick:

Ausfallsbonus:

  • Mind. 40 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Ersatzrate: 10-40% des Umsatzrückgangs; je nach Kostenstruktur der Branche
  • Maximaler Rahmen: 2,3 Mio. Euro (statt bisher 1,8 Mio.)
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Beantragung: ab 16. Dezember 2021

Verlustersatz:

  • mind. 40 % Umsatzeinbruch im Vergleich zum identen Monat 2019
  • Ersatzrate: 70 % bis 90 % des Verlustes
  • Maximaler Rahmen: 12 Mio. Euro (statt bisher 10 Mio.)
  • Zeitraum: Jänner (Verlängerung) 2022 bis März 2022
  • Beantragung Anfang 2022

Härtefallfonds:

  • mind. 40 % Einkommensrückgang bzw. die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden.
  • Ersatzrate: 80 % zzgl. 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Maximaler Betrag: 2.000 Euro, Mindestbetrag: 600 Euro

Weitere Instrumente:

  • NPO-Fonds und VeranstalterInnen-Schutzschirm bis März 2022, Garantien bis Juni 2022
  • NEU: Alle geförderten Unternehmen müssen sich an die COVID-Bestimmungen halten, ansonsten droht eine Rückzahlung der Hilfe.
  • Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe wegen Verstößen, z.B. im Zusammenhang mit 2-G Kontrollen, dann müssen die Hilfen für den jeweiligen Monat zurückbezahlt werden.

Kurzarbeit

Laut Arbeitsministerium können sich alle Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von behördlichen Schließungen betroffen sind, unverändert einer Unterstützung durch die Corona-Kurzarbeit sicher sein.

Im Normalfall ermöglicht die Kurzarbeit eine Arbeitszeitreduktion auf 50 Prozent, in Ausnahmefällen sogar darunter. In der derzeitigen Situation ermöglicht die Corona-Kurzarbeit eine Reduktion der Arbeitszeit bis zum völligen Arbeitsausfall – bei einem Nettoeinkommensersatz von 80 bis 90 Prozent.

Diese Maßnahme ist jedenfalls bis Ende des Jahres 2021 aufrecht. Wie die Gestaltung der Kurzarbeit danach gehandhabt wird, ist derzeit Gegenstand von Gesprächen und abhängig von der Infektionslage.

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