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Blackout – gewappnet sein für den Ernstfall

Wie können sich Betriebe auf einen Blackout vorbereiten? Darüber informiert ein WKS-Webinar am 18. November 2022 von 10 bis 12 Uhr. Die Referenten – der Blackout-Experte Herbert Saurugg und Markus Kurcz, Leiter des Referats für Kataststrophenschutzes des Landes Salzburg – werden dabei praxistaugliche Tipps geben und Fragen beantworten.

Blackout
© Oliver Boehmer - stock.adobe.com

In den vergangenen Wochen und Monaten kam es zu einer Kumulierung der Probleme am europäischen Energiesektor. Die Engpässe bei Gas, die vermutlichen Sabotageakte auf Gaspipelines, sowie die durch die große Trockenheit in weiten Teilen Europas verursachten Schwierigkeiten bei der Wasserkraft und der Kühlung von Atomkraftwerken, haben das europäische Stromnetz stark belastet. Eine Gemengelage, die laut Experten im kommenden Winter die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts ansteigen lässt. Seriös voraussagen lässt sich ein derartiger großflächiger Stromausfall, der zumindest mehrere Staaten betreffen und auch die gesamte Infrastruktur und Versorgung für längere Zeit lahmlegen könnte, nicht. Aber bereits am 8. Jänner 2021 ist Europa haarscharf an einem Blackout vorbeigeschrammt. Damals wären weite Teile der Bevölkerung und der Wirtschaft weitgehend unvorbereitet gewesen. Durch die aktuelle geopolitische Lage ist das Thema nun verstärkt in das Bewusstsein gerückt. Man sollte jedenfalls kühlen Kopf bewahren und sich nicht von Panikmache anstecken lassen. Denn auch Betriebe können sich auf einen derartigen Ernstfall vorbereiten.

Notfallpläne und Notbetrieb

Da unterschiedliche Ursachen wie starke Netzschwankungen, technische Ursachen, Cyberangriffe oder Naturkatastrophen zu einem Blackout führen können, lässt sich nicht vorhersagen, wann der Strom ausfällt und das Licht ausgeht. Deshalb sollten Betriebe vorab einige wichtige Fragen klären:

  • Gibt es einen Notfallplan?
  • Benötigt man einen Krisenstab?
  • Wie kann kritische Infrastruktur (Maschinen, Computersysteme) kontrolliert abgeschaltet werden, damit es zu keinen größeren Schäden kommt und Gefahrenquellen beseitigt werden?
  • Mitarbeiter:innen: Wie kommen sie nach Hause? Können sie im Betrieb übernachten? Welche Schlüsselkräfte sollten vor Ort sein
  • Wie wird die Kommunikation sichergestellt?
  • Ist ein Notbetrieb notwendig bzw. möglich?
  • Wie bereitet man den Neustart vor?

Das WKS-Webinar widmet sich genau diesen für Betriebe relevanten Themenbereichen zur bestmöglichen Prävention für den Ernstfall.

Herbert Saurugg
© Businessfoto Wien


Herbert Saurugg ist ehemaliger Berufsoffizier und Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastruktur und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Als international anerkannter Blackout- und Krisenvorsorgeexperte ist der Autor auch ein gefragter Interviewpartner in in- und ausländischen Medien. Saurugg warnt schon seit längerem davor, dass die Gefahr eines Blackouts in Österreich unterschätzt wird. 
Markus Kurcz
© Leopold
Markus Kurcz ist ehemaliger Presseoffizier des österreichischen Bundesheeres und war zehn Jahre lang Bürgermeister der Flachgauer Gemeinde Elixhausen. Er leitet das Referat für Kataststrophenschutz des Landes Salzburg und ist in dieser Funktion ein Kenner der Notfallpläne des Landes Salzburg für Ernstfälle wie einen Blackout.


Webinar "Blackout – gewappnet sein für den Ernstfall!"

Wie können sich Betriebe auf einen Blackout vorbereiten?

Freitag, 18. November 2022, 10 Uhr

Anmeldung zum Webinar


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