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Versicherungsagenten trotzen der Krise

Die Branche wächst seit Jahren und hat sich auch während der Corona-Pandemie als stabiler Faktor erwiesen. 

Gremialobmann Alexander Schwarzbeck fordert einen Abbau der Bürokratie und staatliche Unterstützungen für die Unternehmer.
© Camera Suspicta/Susi Berger Gremialobmann Alexander Schwarzbeck fordert einen Abbau der Bürokratie und staatliche Unterstützungen für die Unternehmer.

Aktuell gibt es in Österreich mehr als 7.700 aktive Versicherungsagenten, in Salzburg sind es 759. Allein im Vorjahr wurden österreichweit 914 Agenturen neu gegründet. Damit hat sich die Gründungsquote seit 2015 verdoppelt. Laut einer bundesweiten Branchenstudie, die vom Bundesgremium der Versicherungsagenten und der KMU-Forschung Austria erarbeitet wurde, haben mehr als 99% der Agenturen weniger als zehn Mitarbeiter:innen, 74,3% sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU). "Die Versicherungsagenten sind ein Musterbeispiel für das in Österreich so wichtige kleinstrukturierte, familiengeführte Unternehmertum“, betont Alexander Schwarzbeck, Obmann des Landesgremiums der Versicherungsagenten in der Wirtschaftskammer Salzburg.  

Mehr als zwei Drittel der Versicherungsagenten sind hauptberuflich tätig, sie investieren durchschnittlich 43 Wochenstunden in ihre Arbeit. Fast 40% von ihnen betreuen über 750 Kund:innen. 57% arbeiten als Einfachagentur, der Rest als Mehrfachagentur für zwei oder mehrere Versicherer. 

Zufriedenheit ist groß 

Die Versicherungsagenten legen großen Wert auf Weiterbildung. 96% der für die Studie befragten knapp 600 Agenten bezeichnen die kontinuierliche Weiterbildung als wichtig bzw. sehr wichtig. 88% kennen und schätzen die entsprechenden Angebote der Landesgremien. Zufrieden sind die Unternehmer:innen auch mit ihrer Rechtsstellung (94%) sowie mit der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Agenturen (90%). 

Die größten Herausforderungen für die Branche sind wachsende Bürokratie und Verwaltungsaufwand, Digitalisierung sowie die stark gestiegenen Energiepreise. "Bevor neue Regulierungen kommen, müssen die bestehenden Gesetze evaluiert werden“, fordert Schwarzbeck. Andernfalls sei der bürokratische Aufwand für die familiengeführten Kleinstunternehmen nicht mehr zu bewältigen. Der Gremialobmann tritt auch für Unterstützungen wie etwa einen Energiekostenzuschuss ein. "Die Kostensteigerungen können nicht an die Kunden weitergegeben werden“, so Schwarzbeck. 

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