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Damit der Versicherungsschutz nicht verloren geht

Die starken Schneefälle können Schäden verursachen: Worauf Versicherungsnehmer achten müssen.

Engelbert Löcker, Obmann des Landesgremiums der Versicherungsagenten
© WKS "Bei großen Schneelasten müssen die Dächer abgeschaufelt werden", betont Engelbert Löcker, Obmann des Landesgremiums der Versicherungsagenten.

Nach dem heftigen Wintereinbruch der vergangenen Tage türmen sich auf vielen Hausdächern die Schneemassen. Je feuchter der Schnee ist, desto größer ist das Gewicht auf dem Dach, das im schlimmsten Fall sogar einstürzen kann. „Wer sein Dach trotz großer Schneemassen nicht abschaufelt, läuft Gefahr, im Schadensfall den Versicherungsschutz zu verlieren“, warnt KommR Engelbert Löcker, Obmann der Versicherungsagenten in der Wirtschaftskammer Salzburg. 

Schneedruckschäden sind grundsätzlich durch die Sturmversicherung gedeckt. Der Kunde hat allerdings eine Sorgfaltspflicht. „Dazu zählen in jedem Fall die regelmäßige Kontrolle der Schneelast sowie das Befreien des Daches von Schneemassen, um drohende Schäden abzuwenden“, führt Löcker aus. Beim Abschaufeln von Dächern sollte man grundsätzlich auf Professionisten zurückgreifen oder eine entsprechende Sicherung (Gurt, Seil etc.) verwenden.   

Weitreichender Versicherungsschutz 

Die Sturmschadenversicherung im Eigenheimbündel ersetzt Schäden, die durch Schneedruck entstehen. Dazu zählen etwa beschädigte Hausdächer und eventuell auch Zäune oder Schäden an einem Nebengebäude. „Eine Eigenheimbündelversicherung deckt auch etwaige Haftungsfälle, die durch eine Dachlawine verursacht werden“, erklärt Löcker. Er rät Autobesitzern, ihr Fahrzeug nicht unter Bäumen oder schneebedeckten Häusern abzustellen, um Schäden durch herabstürzende Äste oder Dachlawinen zu vermeiden. Bei Kraftfahrzeugen sei allerdings in erster Linie die Kfz-Kaskoversicherung zuständig. 

Grundstücks- und Hauseigentümer bzw. Hausverwalter sind in Österreich dazu verpflichtet, Gehsteige vor dem Haus vom Schnee zu befreien bzw. bei Glätte zu streuen. Diese Verpflichtung gilt von 6 bis 22 Uhr. „Ein Verstoß kann eine Geldstrafe nach sich ziehen und zu Schadenersatzansprüchen führen, wenn sich beispielsweise eine Person aufgrund der mangelnden Räumung verletzt“, betont Löcker.  

Eine Lawine kann nicht nur das Hab und Gut, sondern auch Menschenleben gefährden. Wer eine Lawine auslöst, macht sich zwar nicht strafbar, kann aber bei Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Werden andere Menschen verletzt, Gebäude oder ein Wald in Mitleidenschaft gezogen, kann vom Verursacher Schadenersatz gefordert werden. „Auch wenn eine private Haftpflichtversicherung die Deckung für Schäden durch das Auslösen einer Lawine übernimmt, kann die Versicherung eine Leistung trotzdem ablehnen. Im Unglücksfall muss zwischen grober Fahrlässigkeit und der bewussten Inkaufnahme eines Unglücks unterschieden werden“, sagt Löcker abschließend.

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