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Vorbildliches Engagement für Umwelt und Klima

Vier Betriebe wurden kürzlich mit dem umwelt blatt salzburg 2022 geehrt: der Möbelproduzent Voglauer, die Tischlerei Graber, der G7 Gewerbepark sowie das Hotel Tauernhof erhielten die begehrte Auszeichnung für umgesetzte Umweltmaßnahmen.

Preisträger Kategorie „zukunftsorientiert bauen & wirtschaften“
© uss/Neumayr LH-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und uss-Geschäftsführerin Sabine Wolfsgruber überreichten das umwelt blatt salzburg2022 (Kategorie „zukunftsorientiert bauen und wirtschaften“) an Hans Jäger und Gerald Rauter von der G7 Projekt GmbH & Co KG.

„Mit dem umwelt blatt salzburg ehren wir außergewöhnlichen Einsatz für den Klima- und Umweltschutz. Unsere Preisträger, unabhängig von Betriebsgröße, -zweck oder Branchenzugehörigkeit, sind überzeugt davon, dass erfolgreiches Wirtschaften nur im Einklang mit Klima und Umwelt funktioniert“, sagt Mag. Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin von umwelt service salzburg (uss).

Kategorie „zukunftsorientiert bauen & wirtschaften“

Der prämierte G7 Gewerbepark mitten in Kaprun spielt alle Stücke eines nachhaltigen Neubaus: bauteilaktivierte und energieeffiziente Bauweise, Wärmepumpe mit Tiefenbohrungen sowie weitere Umweltmaßnahmen garantieren langfristige Einsparungen und eine besonders hohe Klimaverträglichkeit. Denn ein vergleichbarer Standard-Gewerbebau würde immerhin jährlich ca. 160.000 kWh Gas verbrauchen und ca. 30.000 kWh mehr Strom.

Die 60-kWp-PV-Anlage auf dem Dach produziert rund 60.000 kWh Sonnenstrom, der zu fast 95% direkt im Gebäude wieder genutzt wird. Ergänzende Maßnahmen runden den konsequenten Schwerpunkt auf Klima und Umwelt ab.  „Unterstützt durch uss-Experten haben wir unseren Gewerbepark zukunftsfit gemacht. Insbesondere die Begleitberatung hat uns geholfen, Anträge und Fördereinreichungen inhaltlich korrekt und termingerecht zu erledigen“, freuen sich Gerald Rauter und Hans Jäger, Geschäftsführer der G7 Projekt GmbH & Co KG.

Kategorie „umweltverträglich touristisch wirtschaften“

Das Traditionshotel Tauernhof der Familie Hettegger in Großarl setzt bereits seit vielen Jahren auf Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit. Unter anderem sparen der Tausch der Ölheizung auf Fernwärme sowie weitere Energieeffizienzmaßnahmen 120.000 Liter Öl pro Jahr. Die neue Heizung verringert den Energiebedarf um 150.000 kWh, der Fenstertausch spart weitere 25.000 kWh jährlich.

Preisträger Kategorie „umweltverträglich touristisch wirtschaften“
© uss/Neumayr WKS-Präsident Peter Buchmüller und uss-Geschäftsführerin Sabine Wolfsgruber überreichten das umwelt blatt salzburg2022 der Kategorie „umweltverträglich touristisch wirtschaften“ an Katharina und Christian Hettegger vom Hotel Tauernhof in Großarl.

Für die Kühlung des Hotels wird das kalte Brunnenwasser verwendet, wodurch jährlich rund 220.000 kWh weniger Energie verbraucht werden. Eine PV-Anlage, Maßnahmen für klimafreundliche Mobilität sowie konsequentes Abfallmanagement ergänzen die Maßnahmen der Familie Hettegger. „Im Zuge unseres Umbaus und der Sanierung haben wir vielfältige Umweltmaßnahmen realisiert und freuen uns jetzt über das umwelt blatt salzburg sowie die Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen,“ erklären Katharina und Christian Hettegger vom Hotel Tauernhof.

Kategorie „naturnah fertigen“

Bereits in der dritten Generation wird die Tischlerei Graber in Wald im Pinzgau geführt. Die thermische Sanierung der Werkstatt und des Zubaus sowie der Tausch der drei veralteten Heiz-Anlagen auf eine moderne Biomasseheizung verringern den Energieverbrauch und somit die Betriebskosten deutlich: Insgesamt 80.000 kWh Energie können dadurch jährlich eingespart werden, davon 4.500 Liter Öl. Beheizt wird die neue Heizungsanlage fast ausschließlich durch eigene, unbehandelte Holzabfälle aus der Produktion.

Preisträger Kategorie „naturnah fertigen“
© uss/Neumayr Andreas Tschulik, Abteilung V/7 des Klimaschutzministeriums und uss-Geschäftsführerin Sabine Wolfsgruber, überreichten das umwelt blatt salzburg2022 der Kategorie „naturnah fertigen“ an Fritz und Thomas Graber der Tischlerei Graber in Wald im Pinzgau.

Für eine klimafreundliche Kühlung der Werkstatt im Sommer sorgt die wirkungsvolle Außenverschattung. Eine PV-Anlage mit rund 23 kWp liefert Sonnenstrom, der fast zur Gänze im Betrieb verwendet wird, zum Beispiel für die Ladeinfrastruktur des Elektroautos. In Summe ergibt sich eine Einsparung an Treibstoff von rund 2.100 Litern pro Jahr. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung für unsere Umwelt- und Klima-Maßnahmen. Stolz sind wir auch auf das Österreichische Umweltzeichen für Holzmöbel, mit dem unser Graber-Bett, ein Zirbenbett, zertifiziert ist“, erklärt der Juniorchef der Tischlerei Graber, Thomas Graber.

Kategorie „energieeffizient produzieren“

Mehr als 4,6 Millionen Kilowattstunden Heizenergie spart der internationale Möbelproduzent Voglauer pro Jahr durch die Nutzung von Abwärme, die Sanierung von Dächern und Fenstern sowie einen Heizkesseltausch und weitere wirkungsvolle Effizienzmaßnahmen. Aber auch klimafreundliche Mobilität hat in dem Abtenauer Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitenden einen hohen Stellenwert. „Allein durch die Optimierung der Wärmeerzeugung sparen wir jedes Jahr 2,9 Gigawattstunden Heizenergie“, freut sich Martin Schrittwieser, Prokurist Voglauer Gschwandtner & Zwilling GmbH.

Preisträger
© uss/Neumayr Übergabe des Umweltblattes an Voglauer (v. l.): Toni und Rudi Gschwandtner, Sepp Zwilling, Dr. Leonhard Schitter (Salzburg AG), Christoph Hillebrand, David Zwilling, Martin Schrittwieser, Martin Hinterndorfer (uss) und Peter Grünwald
„Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, in Energieeffizienz-Maßnahmen zu investieren. Wir arbeiten jetzt in der dritten Generation und machen uns so fit für die nächste. Das uss hat uns hier ganz wesentlich mit seinen Beratern unterstützt, um unsere Ziele zu erreichen.“
Prokurist David Zwilling, Voglauer Gschwandtner & Zwilling GmbH

„Die Preisträger stehen stellvertretend für das große Engagement vieler Salzburger Betriebe, Klima- und Umweltschutz zu forcieren und ökologisch zu wirtschaften. Dass sich dieses Engagement auszahlt, zeigen hohe Einsparungen an Energie, Abfall und Ressourcen, die durch sinnvolle Maßnahmen erreicht werden können“, betont WKS-Präsident Peter Buchmüller.

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