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Das Sushi aus dem Microshop

In der Salzburger Altstadt ist kürzlich der erste Microshop für Sushi und andere asiatische Schmankerl in Betrieb gegangen. Eine Innovation mit Nahversorgerfunktion.

Microshop-Betreiber William Ooi (links, Restaurant Tokyo Bay) mit seinem Geschäftspartner Philip Yuen (rechts, Yuen Restaurant) und Moritz Unterkofler (UKO Microshops).
© WKS Microshop-Betreiber William Ooi (links, Restaurant Tokyo Bay) mit seinem Geschäftspartner Philip Yuen (rechts, Yuen Restaurant) und Moritz Unterkofler (UKO Microshops).

Der Standort in der Getreidegasse 24 liegt quasi direkt im touristischen Epizentrum der Salzburger Altstadt. Dennoch will der gebürtige Salzburger William Ooi seinen Sushi-Microshop „Goodies“ nicht als Angebot für Touristen missverstanden wissen: „Uns geht es eigentlich in erster Linie um die Bewohner in der Umgebung, die sich hier nicht nur während des Lockdowns, sondern auch dann wenn die Restaurants wegen der Sperrstunde geschlossen sind, mit hochwertigen Lebensmitteln eindecken können.“ Da man mit dem Microshop auch eine Nahversorgerrolle in der Altstadt übernehmen möchte, soll im Lauf der Zeit das Sortiment auch um Haushaltsprodukte wie etwa Milch, Mehl, Reis, Zucker und Eier erweitert werden. 

Das Beste aus zwei Welten

Ooi ist in der Salzburger Gastronomieszene kein Unbekannter. Sein Sushi und Teppanyaki Restaurant Tokyo Bay in der Ignaz-Harrer-Straße genießt bei Freunden der asiatischen Küche einen ausgezeichneten Ruf und erhält regelmäßig beste Bewertungen auf den diversen Plattformen. „Da ich in Salzburg geboren und hier aufgewachsen bin und auch meine Ausbildung hier absolviert habe, möchte ich gerne auch kulinarisch das Beste aus den beiden Welten vereinen“, sagt der ausgebildete Küchenmeister. So findet man in den Automaten für die Nachspeise auch Süßspeisen, die von der Salzburger Konditormeisterin Daniela Baumgartner hergestellt werden.  

Pandemie beflügelte Umsetzung 

Die Idee für einen Sushi-Microshop hatte Ooi bereits vor drei Jahren. Die Automatentechnik war damals allerdings noch nicht ausgereift genug. Der rohe Fisch, der zu Sushi verarbeitet wird, verlangt freilich nach besten Kühlbedingungen. Mittlerweile hat die Technik nachgezogen. „Wir erhalten sofort eine Benachrichtigung falls es zu einer Störung kommt bzw. wenn die Kühlkette einmal unterbrochen werden sollte“, betont Ooi. Die Corona-Pandemie war also nicht Auslöser für das Projekt, habe aber dazu beigetragen, dass es schließlich schneller umgesetzt wurde.

Vier bis fünfmal täglich füllt der hauseigene Lieferdienst die Automaten nach. „Eher weniger, aber öfter und dafür umso frischer“, sagt Ooi. Das Restaurant Tokyo Bay liefert bereits seit 15 Jahren seine Speisen zu Kunden in Salzburg und verfügt daher über eine eigene Fahrradkurier-Flotte und ist in puncto Logistik bestens aufgestellt. Da Ooi und seine Mitarbeiter nicht ständig vor Ort sein können, hat Geschäftspartner Philip Yuen vom gleichnamigen gegenüberliegenden Restaurant Yuen ein Auge auf das Automatengeschäft und sorgt etwa für Sauberkeit in und um den Shop. 

Qualität und Nachhaltigkeit stehen an oberster Stelle 

Neben der Qualität der verarbeiteten Lebensmittel liegt Ooi auch die Nachhaltigkeit am Herzen. Nicht nur die Anlieferung erfolgt umweltfreundlich mit dem Rad. Die Verpackung wird ebenfalls so umweltfreundlich wie möglich gestaltet. Im Shop stehen Behälter zur Mülltrennung zur Verfügung und Produkte, die nicht mehr verkauft werden können, werden auf der Plattform „Too Good To Go“ zu einem günstigeren Preis angeboten, damit keine Lebensmittel verschwendet werden.

Die Geräte stammen von der Halleiner Firma UKO Microshops, die vier Niederlassungen in Österreich hat und rund 6.000 Warenautomaten in ganz Österreich betreut. „Die Geräte sind nach einem Baukastensystem aufgebaut. Man kann die Etagen variieren und auch unterschiedliche Technologien für die Ausgabe einsetzen, sodass man sogar sehr filigrane Artikel wie Eier unversehrt ausgeben kann“, sagt Moritz Unterkofler, Geschäftsführer von UKO Microshops. Die Automaten können im Innen- und im Außenbereich zum Einsatz kommen und bieten sämtliche Zahlungsmöglichkeiten von Bargeld, über Karten bis zur NFC-Technologie für Smartphones. Für die Geräte gibt es immer mehr Einsatzmöglichkeiten, so wurde in Salzburg ein Automat für PCR-Schnelltests aufgestellt.

Übrigens stammt auch die Gestaltung des Microshops aus Salzburg. Die Agentur Beyond Digital von Werbeprofi Felix Winter ist gemeinsam mit Innenarchitekt Marcel Eberharter von Eberharter Raumgestaltung für das Branding und die Raumgestaltung von „Goodies“ verantwortlich.

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