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Mit Robi und Eli auf Rundreise durch die Welt der Technik

Das erfolgreiche Projekt „Spürnasenecke“, das schon in über 40 Kindergärten in ganz Salzburg installiert ist, wird nun mit kindergerechten elektronischen Experimenten erweitert.  

Spürnasenecken-Update
© Chris Hofer Jetzt gibt es ein Elektronik-Update für die beliebten Spürnasnecken. Im Bild von links: Manfred Santner, GF von Liebherr Bischofshofen, Peter Malata, GF von Hauptsponsor W & H, WKS-Direktor Manfred Pammer, und Kinder des Kindergartens Mitterberghütten.

Die beliebte Einrichtung für unsere jungen Forscher wird vom Land gefördert und vom Flachgauer Medizintechnikunternehmen W&H sowie der WKS unterstützt. Die Idee der schlauen Ecke für angehende Forscher: Kinder schnuppern frühzeitig in Technik und Naturwissenschaften - und entdecken damit hoffentlich die spätere Berufschance Technik.

Vorerst aber dürfen Salzburgs Kindergartenkinder noch nach Lust und Laune spielen – und in der „Spürnasenecke“ in über 40 Kindergärten zahlreiche Experimente ausprobieren. Das Ziel der engagierten Pädagogen Mag. Bernadette Unger, Prof. Mag. Dr. Konrad Steiner, Mag. Caroline Neudecker und des Forschers Dr. Gunther Seidl, welche die Spürnasenecke entwickelten, ist die Frühförderung von „MINT“-Fähigkeiten.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Allgemein hat sich die Ansicht durchgesetzt, dass Österreich bei den MINT-Fächern in der Schule Gas geben muss, um nicht den Anschluss an die technologische Entwicklung zu verlieren, da zu wenig Jugendliche das Berufsfeld Technik und Naturwissenschaften wählen.

Wenn wir als Industriebetrieb technischen Nachwuchs fordern, müssen wir dafür auch selbst etwas tun und diesen aktiv fördern – am besten schon im Kindesalter.
DI Peter Malata, GF  von W & H

86 Experimente für erste Einblicke

„Man kann daher gar nicht früh genug beginnen, Kinder mit MINT in Kontakt zu bringen“, ist Dr. Manfred Pammer, Direktor der WKS, überzeugt. Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer war von Anfang an unterstützend mit dabei, als 2011 die ersten Spürnasenecken eingerichtet wurden. Seitdem hat sich das Konzept stetig weiterentwickelt. Von der Fachhochschule wurde ein eigenes Möbel entworfen, das hilft, die Experimente optimal einzusetzen. Angeleitet von Eli, dem Experimentier-Eichhörnchen, sorgen bereits 86 Experimente für erste Einblicke in die natürlichen Zusammenhänge von Physik und Technik. Hinterlegt sind die Experimente mit einem ausgefeilten pädagogischen Konzept, das auch die Schulungen der Kindergartenpädagoginnen beinhaltet.

Bis Jahresende 61 Spürnasenecken

Das in Österreich einzigartige Projekt konnte immerhin Österreichs Forscher-Elite wie Quantenphysiker Anton Zeilinger und Genetiker Markus Hengstschläger als Schirmherren gewinnen – und sehr viel Unterstützung durch Salzburger Industriebetriebe, allen voran durch W&H in Bürmoos. Das Unternehmen ist Hauptsponsor des erfolgreichen Projekts. „Wenn wir als Industriebetrieb technischen Nachwuchs fordern, müssen wir dafür auch selbst etwas tun und diesen aktiv fördern – am besten schon im Kindesalter. Die Spürnasenecke liefert hierzu das ideale Konzept, Kindern bereits frühzeitig auf spielerische Weise naturwissenschaftliche Sachverhalte zu vermitteln“, erklärt KommR DI Peter Malata, Geschäftsführer der W&H Gruppe. Neben W&H leisten auch viele weitere Industrie- und Technikunternehmen finanzielle Unterstützung, ohne die das Projekt nicht so gut funktionieren würde.

Seit 2017 unterstützt nun auch das Land Salzburg den Ausbau von 30 Spürnasenecken finanziell, um das Projekt im ganzen Bundesland verwirklichen zu können. WKS-Direktor Dr. Pammer: „Die Sparte Industrie der WKS hat die Projektkoordination übernommen. Bis Ende des Jahres wird damit die Zahl der Spürnasenecken auf 61 angestiegen sein.“ Die Nachfrage nach weiteren Spürnasenecken ist dabei nach wie vor hoch.

MINT-Bereich abgeschlossen

Am Donnerstag, 18. Oktober 2018, fiel im Liebherr-Werk Bischofshofen – die Firma Liebherr ist ein weiterer Unterstützer des Projekts – der Startschuss für ein technisches Update der Spürnasenecke. Der Leiterin des Kindergartens Mitterberghütten, Eva Kronreif, wurde stellvertretend für 30 andere Spürnasenkindergärten ein Informatik-Update überreicht. Sie alle erhalten Elektronikbaukasten und kindgerechte Roboter („Robi, der Roboter auf Rundreise“), um einfache Prinzipien der Robotik und des Programmierens erklären zu können. Damit ist der MINT-Bereich in Spürnasen-Kindergärten vollständig abgedeckt. Hauptsponsor W&H und Kooperationspartner WKS unterstützen 30 Spürnasenecken in der Finanzierung der neuesten MINT–Ausstattung.

„Wir wollen ambitionierten Kindergärten ein umfassendes Bildungsangebot im Bereich Naturwissenschaften und Technik bieten. Technik und Innovation sind der Motor der Wirtschaft, wir brauchen daher technischen Nachwuchs“, betonte KommR DI Peter Malata bei der Übergabe des Update-Pakets.

Für WKS-Direktor Manfred Pammer ist die Spürnasenecke eines der Fundamente für eine umfassende IT-Fachkräftestrategie in Salzburg: „Wir wollen noch mehr Kindergärten in Salzburg mit Spürnasenecken ausstatten. Ebenso sollen mehr Volksschulen und Neue Mittelschulen MINT-Schwerpunkte aufweisen. Und es ist unser Ziel, die Informatik-HTL im Pongau zu einer Voll-HTL auszubauen und die technischen Studienplätze in der FH Salzburg zu steigern.“

 

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