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Sparbuch verliert an Bedeutung

Das Sparverhalten der Salzburger ändert sich. Diese Entwicklung wird durch die Corona-Krise noch verstärkt.  

Präsentierten die Ergebnisse der Umfrage: Christoph Paulweber, der Generaldirektor der Salzburger Sparkasse, und Helmut Wartner (Leiter Private Banking).
© wildbild Präsentierten die Ergebnisse der Umfrage: Christoph Paulweber, der Generaldirektor der Salzburger Sparkasse (links), und Helmut Wartner (Leiter Private Banking).

Das Sparbuch hat seine besten Zeiten hinter sich. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des IMAS-Instituts im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen hervor. Während vor zehn Jahren noch 87% der Salzburger zumindest ein Sparbuch besaßen, sind es heute nur mehr 73%.  

Zugleich nimmt die Attraktivität von Wertpapieren zu. Jeder dritte Salzburger hat bereits in Aktien, Fonds oder Anleihen investiert. In der Corona-Krise waren es 8%, weitere 13% denken über diese Anlageform nach. Bei der Salzburger Sparkasse rechnet man damit, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhalten wird. "Vor allem junge Leute interessieren sich für Investmentfonds und Aktien. Sie sind mittelfristig alternativlos, weil kein Ende der Nullzinsphase in Sicht ist“, erklärt Helmut Wartner, der Leiter der Abteilung Private Banking. 

Sparquote steigt stark an 

Angesichts der momentanen wirtschaftlichen Turbulenzen und der unsicheren Zukunft wird das Thema finanzielle Absicherung immer wichtiger. Die Salzburger Sparer legen pro Monat durchschnittlich 302 € auf die Seite, 2019 waren es noch 273. Rasant gestiegen ist auch der Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Haushaltseinkommen: In Österreich beträgt die Sparquote mittlerweile knapp 15%. "Aus Angst vor der Zukunft gehen die Menschen ganz stark in Richtung Vorsorge und Bildung finanzieller Reserven“, sagt Christoph Paulweber, der Generaldirektor der Salzburger Sparkasse. „Wenn das Corona-Virus seinen Schrecken verloren hat, geht das Geld wieder vermehrt in den Konsum. Das wird die Wirtschaft stabilisieren.“ 

Laut der IMAS-Umfrage bringt die aktuelle Krise für 31% der Salzburger finanzielle Einbußen mit sich. 39% haben ihre Ausgaben zurückgefahren. Die Sparkasse hat nach Angaben Paulwebers im Frühjahr innerhalb weniger Wochen mehr als 4.000 Stundungen für Privatkunden durchgeführt. Über 300 Mill. € wurden Firmenkunden – darunter vor allem Tourismusbetrieben – zur Verfügung gestellt. „Von dieser Summe ist bisher nur etwa ein Viertel in Anspruch genommen worden. Vielen Unternehmen dürfte es also zumindest bis jetzt wirtschaftlich besser gegangen sein, als sie befürchtet haben“, meint Paulweber.  

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