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Sozialpartner appellieren: Kauft daheim in Salzburg!

Einkaufen bei regionalen Nahversorgern sichert wirtschaftlichen Fortbestand und Arbeitsplätze.

Mutter und Tochter beim Online-Shopping.
© WKÖ

Einen Appell an Salzburgs Konsumentinnen und Konsumenten, bevorzugt in heimischen Betrieben einzukaufen, richteten heute die Sozialpartner Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund, Landwirtschaftskammer und Wirtschaftskammer.

Noch nie in der Geschichte der zweiten Republik haben sich Unternehmen, Arbeitnehmer und bäuerliche Produzenten einer derartigen Herausforderung gegenübergesehen, wie sie das Corona-Virus und die Maßnahmen seiner Bekämpfung darstellten, führten die Präsidenten von WKS, Manfred Rosenstatter, der Arbeiterkammer Salzburg, Peter Eder, und Rupert Quehenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer aus.

„Die Lage ist zweifelsohne dramatisch – sowohl in gesundheitlicher Dimension, aber auch was das Überleben insbesondere vieler kleiner Betriebe in Stadt und Land Salzburg betrifft“, heißt es im Appell der Salzburger Sozialpartner: „Kaufen Sie daher bitte in den nächsten Wochen der Krise verstärkt auch bei Ihrem Kaufmann, Ihrem Fleischer oder Ihrem Bauer bzw. Direktvermarkter im Ort. Sie helfen damit den Betrieben, aber auch deren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besser durch diese schwierige Phase.“

Rosenstatter: „Solidarität mit kleinen Anbietern“

Vielfach denken Konsumenten bei Ihrem Einkauf an Supermärkte, doch brauche es jetzt auch Solidarität mit den kleinen Anbietern. „So sehr wir die Leistungen der großen Ketten schätzen, so wichtig ist aber auch die Unterstützung für die vielen kleinen Nahversorger im Land. Dort bleiben aktuell die Kunden aus. Die Umsätze brechen dramatisch ein. Diese Betriebe haben aber genauso geöffnet und bieten ihre Waren in der gewohnt guten Qualität an“, erklärt WKS-Präsident Rosenstatter. „Denken Sie bitte beim Einkaufen ihrer Lebensmittel oder auch anderer Produkte auch an diese Nahversorger!“  

Eder: „Gemeinsam für heimische Betriebe und Arbeitsplätze“

„Wir wollen die Kraft unserer mehr als 250.000 Mitglieder und Konsumenten nutzen, um die heimischen regionalen Betriebe als wichtige Arbeitgeber zu fördern und damit viele Arbeitsplätze zu schützen. Deshalb ist für Arbeiterkammer und ÖGB dieser Appell selbstverständlich“, erklärt AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder und ruft auf: „Setzen wir gemeinsam ein Zeichen. Indem wir nah und regional einkaufen. Produkte aus der Region für die Region!“ Gemeinsam mit der LWK wurde deshalb die Seite kauf-jetzt-daheim.at ins Leben gerufen, die Konsumenten und landwirtschaftliche Betriebe zusammenbringt und über die Möglichkeiten informiert, regionale Lebensmittel direkt, online oder via Zustellservice einzukaufen.  

Quehenberger: „Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln jetzt besonders groß“

Gerade beim Einkauf von Lebensmitteln stellen sich für Konsumentinnen und Konsumenten derzeit viele Fragen. Zahlreiche Bauernmärkte mussten wegen Beschlüsse von Bürgermeistern geschlossen werden, dabei ist gerade jetzt das Bedürfnis nach gesunden und regionalen Lebensmitteln besonders groß. „Heimische Produkte und Landwirtschaft genießen ein sehr hohes Vertrauen. Wir spüren das auch in einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln, die direkt ab Hof oder lokal im Lebensmittelhandel vermarktet werden“, so der Präsident der Landwirtschaftskammer Salzburg, Rupert Quehenberger.

Um den Konsumentinnen und Konsumenten trotz vieler geschlossener Bauernmärkte den Einkauf von regionalen Lebensmitteln zu erleichtern und einen Überblick zu geben, wurden Online-Plattformen wie salzburgschmeckt.at deutlich ausgebaut. Landwirtschaftliche Betriebe können sich auf dieser Plattform mit ihren Produkten kostenlos registrieren, die Konsumenten finden ein extrem breites Angebot aus allen Bezirken vor. Quehenberger: „Durch die Initiative der Sozialpartner ist es möglich, dieses Angebot noch mehr Salzburgerinnen und Salzburgern nahe zu bringen. Dafür sage ich danke!“ 

Sozialpartnerschaft leistet wichtigen Beitrag zur Krisenbewältigung

Alle drei Präsidenten sind sich einig: „Die Sozialpartnerschaft hat in Zeiten der Coronakrise ihren Wert als wichtiges Instrument zur Krisenbewältigung erneut unter Beweis gestellt. Nun und in der Folge wird es entscheidend darum gehen, Salzburgs kleine- und mittelständische Wirtschaft und die vielen Arbeitsplätze, die damit verbunden sind, durch die Krise zu bringen und danach durch geeignete Maßnahmen wirksam am Aufschwung zu arbeiten! 

Service

Viele Betriebe, insbesondere auch jene, die aktuell von Schließungen betroffen sind, bieten ihre Produkte und Dienstleistungen auch im Lieferdienst oder zur Abholung an. Bestellungen werden im Internet oder per E-Mail oder Telefon entgegengenommen. Dafür gibt es auch zahlreiche lokale und regionale Initiativen, die den Konsumenten einen Überblick über die Angebote geben.

Eine landesweite Erfassung der Angebote gibt es im gewerblichen Bereich durch die Plattform der WKS: www.kaufen-in-salzburg.at

Für die landwirtschaftlichen Anbieter und Lebensmittel durch eine neu ins Leben gerufene gemeinsame Initiative von AK und LWK: Unter www.kauf-jetzt-daheim.at gibt es einen Überblick über die Möglichkeiten, ganz nah und regional Lebensmittel einzukaufen. Betriebe sind aufgerufen, sich zu melden, an die Konsumenten wird appelliert, regional einzukaufen. Weiterführende Infos zu vielen Betrieben gibt es auf salzburgschmeckt.at, einer umfassenden Seite des Salzburger Agrar Marketings.  

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