th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Solbytech gibt kräftig Gas

Innovative IT-Lösungen, eine strategische Partnerschaft mit der Salzburg AG und deutliche Umsatzzuwächse: Das Lungauer Start-up Solbytech kann nach nur drei Jahren eine beeindruckende erste Bilanz vorweisen.

Manuel Dorfer, Gerald Eder und Florian Dodegge sind die Gründer und Geschäftsführer des erfolgreichen Start-ups ­Solbytech.
© Salzburg AG/Marco Riebler Manuel Dorfer, Gerald Eder und Florian Dodegge (v. l.) sind die Gründer und Geschäftsführer des erfolgreichen Start-ups ­Solbytech.

Solbytech wurde im Frühjahr 2019 von Gerald Eder, Manuel Dorfer und Florian Dodegge in Zederhaus gegründet. Seither ist viel passiert. Das Unternehmen entwickelt drei innovative Produkte und bringt sie auf den Markt. Es nimmt an der Factory, dem Inkubationsprogramm von Startup Salzburg, teil und räumt beim Demo Day 2020 sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis ab. Damit nicht genug, machen Dodegge, Eder und Dorfer auch einen prominenten Investor auf sich aufmerksam: Im Oktober 2020 steigt die Salzburg AG ein und beteiligt sich mit 17% an der Solbytech GmbH. "Die strategische Partnerschaft hat uns schon viele Türen geöffnet. Das Zusammenspiel zwischen dem großen Schiff Salzburg AG und unserem kleinen Schnellboot funktioniert gut“, meint Dodegge. 

Solbytech entwickelt IT-Lösungen für energiewirtschaftliche Problemstellungen. Die drei Gründer verfügen über mehrjährige Erfahrung in der IT- und in der Energiebranche. "Wir verstehen uns als Technologielieferant und als Möglichmacher für die erneuerbaren Energien“, sagt Dorfer.

Das erste Produkt, das die Jungunternehmer auf den Markt brachten, war ein cloudbasiertes Hard- und Softwaresystem für die durchgängige Überwachung dezentraler Photovoltaik-Anlagen. "Bei großen Freiflächenanlagen reißt oft die Datenverbindung ab. Unsere Lösung 'Solbyvise‘ hält die Kommunikation zwischen dem Betreiber der PV-Anlage und der Monitoring-Plattform auch bei Störungen aufrecht“, erklärt Dorfer. "So können zeitaufwendige und teure Einsätze von Technikern vermieden und die Wartungskosten minimiert werden.“ 

Als nächstes entwickelte Solbytech ein Produkt, das Kunden hilft, sich vor Datenverlust bzw. -diebstahl zu schützen. "In Salzburg sind schon einige große Unternehmen Opfer von Hackerangriffen geworden. Cybersecurity ist aber auch für KMU ein wichtiges Thema“, betont Dodegge. "Solbysec“ bietet ein umfassendes Paket, zu dem neben der Identifizierung von Sicherheitslücken und Schwachstellen auch Dienstleistungen wie die Sensibilisierung von Anwendern gehören.

Das bislang jüngste Mitglied der Produktfamilie ist "Solarmetrics“. Das Infoscreen-System visualisiert auf anschauliche und leicht verständliche Weise die Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen. "Unternehmen, die bereits eine Photovoltaik-Anlage haben, können anhand ihrer Erzeugungsdaten Partnern, Kunden und Besuchern vor Augen führen, dass ihnen nachhaltiges Wirtschaften ein Anliegen ist. So tragen sie auch zur Bewusstseinsbildung bei“, sagt Dorfer. 

DACH-Raum ist Hoffnungsmarkt

Solbytech beschäftigt derzeit zwei Voll- und zwei Teilzeitmitarbeiter. In den vergangenen Monaten wurden der Markenauftritt komplett überarbeitet und die Website neu aufgesetzt. Neben dem Hauptsitz in Zeder-haus verfügt das Start-up mittlerweile auch über ein Büro in Puch-Urstein und eine Niederlassung in Sonnberg bei Linz. Der Umsatz konnte im Vorjahr im Vergleich zu 2020 verdreifacht werden. Heuer zeichnet sich sogar eine Vervierfachung ab. "Wir haben schon Kunden in den Niederlanden und in Rumänien. In Zukunft wollen wir vor allem im DACH-Raum mehr Umsatz machen, weil der österreichische Markt begrenzt ist“, so Dorfer.    

Neue Produkte sind im Augenblick nicht geplant. Dodegge, Eder und Dorfer gehen aber davon aus, dass das Produktportfolio mittelfristig weiter wachsen wird: "Wenn wir in den Bereichen erneuerbare Energien bzw. IT-Sicherheit einen Bedarf erkennen oder ein Problem, das wir lösen können, müssen wir einfach aktiv werden und etwas Neues entwickeln.“

Das könnte Sie auch interessieren

SonnenMoor Inhaber Siegfried Fink  feiert heuer das 50-jährige Firmenjubiläum

Mit der Kraft der Natur

Seit 50 Jahren vertraut SonnenMoor auf die natürliche Kraft aus der Natur. Im Interview lüftet Siegfried Fink das Erfolgsrezept des Antheringer Familienunternehmens. mehr

Markus Ficker, gelernter Holzbildhauer und Facheinrahmer, führt das Traditionsunternehmen in der vierten Generation.

110 Jahre im Dienst der Kunst

Seit 1912 vereinen sich im Familienunternehmen Ficker handwerkliche Perfektion mit Kreativität, Tradition und Unternehmergeist. Damals wie heute bilden höchste Qualität, professionelle Beratung und Kreativität die Säulen des Erfolges. mehr

Mit seinem zweiten Werk am Firmensitz in Zell am See hat Hagleitner 80 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Hagleitner verdreifacht seine Produktionskapazität

Der Hygienespezialist Hagleitner hat 37 Mill. € in den Standort Zell am See investiert und will vor allem im Privatkundengeschäft deutlich wachsen. mehr