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Sicher nach Hause im Advent

Mit der Kampagne "Sicher nach Hause im Advent" wollen WKS, Land, Verkehrsverbund und Polizei gemeinsam auf die Gefahren aufmerksam machen, die mit Alkohol am Steuer einhergehen.
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© P8/Neumayr Setzen sich gemeinsam für ein sicheres Heimkommen im Advent ein: Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll, Allegra Frommer, Verkehrsverbund, Taxi-Fachgruppenobmann Erwin Leitner und Friedrich Schmidhuber, Landespolizeidirektion (v. l.).

Der Advent naht und mit ihm auch die Zeit für Glühwein, Punsch und Co. Gerade mit Beginn der kalten Jahreszeit häufen sich die Anlässe, zu denen Alkohol konsumiert wird. Um auf die Gefahren von „Alkohol am Steuer“ hinzuweisen, appelliert die Sicherheitskampagne „Sicher nach Hause im Advent“ an alle Lenker, ihr Auto nach dem Konsum von alkoholischen Getränken stehen zu lassen und stattdessen Alternativen wie die öffentlichen Verkehrsmittel, Taxidienste oder eine Mitfahrgelegenheit in Anspruch zu nehmen.

„Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt. Er hemmt die Reaktionsfähigkeit und ist damit auch in puncto Verkehrssicherheit ein wichtiges Thema. Die Kampagne verfolgt das Ziel, die Aufmerksamkeit der Salzburger für dieses lebenswichtige Thema zu schärfen. Es gilt, die Menschen dafür zu sensibilisieren, sich vorher Gedanken darüber zu machen, wie sie von der Weihnachtsfeier oder vom Glühweinstand sicher wieder nach Hause kommen“, sagt Landesrat Mag. Stefan Schnöll.

Zunahme bei Alko-Lenkern

Wie wesentlich das ist, belegen aktuelle Zahlen, die eine klare Zunahme von alkoholisierten Lenkern im Bundesland Salzburg zeigen: Im Zeitraum von Jänner bis September 2019 stieg die Anzahl bei den Alkoholisierungen von 0,5 Promille bis 0,8 Promille von 333 auf 386. Das entspricht einer Steigerung von 16% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei Alkoholisierungen von mehr als 0,8 Promille beträgt die Zunahme zum vorjährigen Vergleichszeitraum 18% und ist in Zahlen von 857 (2018) auf 1.009 (2019) angestiegen.

Die Statistik zeigt einen klaren Handlungsbedarf, denn mit dem Grad der Alkoholisierung steigt auch das Unfallrisiko erheblich an, wie Oberst Friedrich Schmidhuber von der Landespolizeidirektion Salzburg betont: „Alkohol beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit und schränkt das Sichtfeld ein, wodurch die Unfallwahrscheinlichkeit im Straßenverkehr drastisch steigt. Wer sich also alkoholisiert hinters Steuer setzt, riskiert nicht nur hohe Strafen oder den Verlust des Führerscheins, sondern gefährdet auch das eigene Leben und das Leben anderer.“

Eine Botschaft fährt durchs Land

Über Zeitungsinserate und eine Website werden die Salzburger im ganzen Land aufgerufen, sicher nach Hause zu kommen. Darüber hinaus transportieren zehn Busse die wesentliche Botschaft fahrend durch Stadt und Land und sollen so die Bürger auf das Thema aufmerksam machen. „Hier können auch die Unternehmen selbst eine Vorbildfunktion einnehmen, indem sie im Zuge der geplanten Firmen-Weihnachtsfeiern ihre Mitarbeiter auf die Alternativen abseits des eigenen Autos hinweisen“, betont KommR Erwin Leitner, Fachgruppenobmann Beförderungsgewerbe mit Personenkraftwagen und Initiator der Kampagne. In diesem Sinne wurde daher auch ein Brief an die Salzburger Unternehmen versandt, um auf die Möglichkeit aufmerksam zu machen, für ein sicheres Heimkommen ihrer Mitarbeiter etwa durch Heimbringerdienste zu sorgen.

„Gerade wenn man Faktoren wie die winterlichen Fahrverhältnisse, sprich Eis oder Schnee, sowie die früh einsetzende Dunkelheit bedenkt, ist es im Advent nicht nur sicherer, sondern auch bequemer, das eigene Auto auch einmal stehen zu lassen“, unterstreicht Mag. (FH) Allegra Frommer, Geschäftsführerin des Salzburger Verkehrsverbundes. Die Kampagne zeigt indessen auch, dass das Thema Alkohol am Steuer keineswegs auf eine bestimmte Altersgruppe einzugrenzen ist, sondern Jung und Alt gleichermaßen betrifft und sich jeder damit auseinandersetzen sollte.

 

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