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Schweiz: Außenhandelsbeziehungen mit Corona-Gegenwind

Die Schweiz bleibt für die Salzburger Wirtschaft auch in Coronazeiten ein wichtiger Handelspartner. Die Reisewarnungen der Schweiz gegen Salzburg sind für die Salzburger Wirtschaft allerdings ein Rückschlag. 

Flagge Schweiz
© Anthony Brown/stock.adobe

Sie belasten die gegenseitigen Außenhandelsbeziehungen und schrecken Touristen und Geschäftskunden vor einem Besuch in Salzburg ab. 

Reisewarnung der Schweiz nun auch gegen Salzburg

Nach Wien, Niederösterreich und Oberösterreich hat der Schweizer Bundesrat nun auch seit vergangenen Freitag Salzburg und das Burgenland auf die Liste der Corona-Risikogebiete gesetzt. Für die Salzburger Wirtschaft sind das keine erfreulichen Nachrichten. Was heißt das für Exporteure?

  • Demnach sind Personen, die in die Schweiz einreisen und sich in den vergangenen zehn Tagen vor der Einreise länger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, grundsätzlich zur Quarantäne verpflichtet.
  • Bei einer Einreise in die Schweiz muss eine zehntägige häusliche Quarantäne eingehalten werden.
  • Die Durchreise durch die Schweiz bleibt weiter erlaubt.
  • Weiters nicht von den Quarantänebestimmungen erfasst sind jene Personen, die täglich oder bis zu fünf Tage beruflich oder medizinisch notwendig und unaufschiebbar veranlasst in die Schweiz einreisen.
  • Ebenso sind Personen des Güter- und Personenverkehrs sowie Personen, die Tätigkeiten für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Infrastruktur verrichten, von der verpflichtenden Quarantäne ausgenommen.

Außenhandelsbeziehungen mit der Schweiz funktionieren

Die Außenhandelsbeziehungen mit der Schweiz haben sich während der Coronazeit relativ stabil gehalten. Im ersten Halbjahr 2020 wurden die österreichischen Warenexporte mit einem Volumen von 3,8 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr sogar um 1,6% gesteigert. Im Juli wurden die Ausfuhren von Gütern in Richtung Schweiz mit einem Exportumsatz von 752 Mill. € gegenüber 2019 um beachtliche 30,8% ausgebaut. Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, in denen die österreichische Exportwirtschaft ein Exportplus erzielen konnte. Das Handelsabkommen der EU mit der Schweiz hat dazu beigetragen, dass Zölle auf wichtige Exportwaren längst abgebaut werden konnten und damit die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen gestärkt wurde. Wichtigste Exportgüter aus Salzburg sind Nahrungsmittel, Maschinen und Anlagen, Medizintechnik, Baumaschinen, Schuhe, Holz- und Papierwaren sowie Möbel.

Schweiz schätzt Qualität und Innovation  

Kaufkräftige und auf Qualität bedachte Business- und Privatkunden aus der Schweiz schätzen das hochwertige und innovative Angebot aus unserer Region, dass sie teilweise auf ihren Österreichreisen kennen und schätzen gelernt haben. Besonders in der deutschsprachigen Schweiz - geprägt von einer ähnlichen Geschäftskultur und Sprache - hat sich Österreich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem wichtigen Wirtschaftspartner auf Augenhöhe entwickelt. „Besonders hervorzuheben ist, dass Salzburgs kleine und mittelständische Unternehmen der Sparte Gewerbe und Handwerk mit ihren Produkten und Dienstleistungen in der Schweiz die vergangenen Jahre deutlich gepunktet haben. Umso mehr schmerzt die aktuelle Reisewarnung, die wohl Touristen und potenzielle Geschäftskunden aus der Schweiz vor einem Aufenthalt in Salzburg abschreckt“, beklagt Mag. Thomas Albrecht, Leiter des Bereichs Handelspolitik und Außenwirtschaft.  

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