th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Salzburger bereit für „Mission Gold“

Der Countdown läuft: In knapp drei Wochen werden im russischen Kazan die 45. Internationalen Berufsweltmeisterschaften „WorldSkills 2019“ eröffnet. Im 46 Teilnehmer starken österreichischen Team kämpfen auch fünf Salzburger um Gold, Silber und Bronze mit.

sss
© WKS/Holitzky Maler Stefan Planitzer hat seine Werkzeugkiste für Kazan bereits gepackt.

Vom 22. bis 27. August finden im russischen Kazan die WorldSkills 2019 statt. Mehr als 1.400 Teilnehmer aus 70 Ländern kämpfen beim internationalen Leistungsvergleich in rund 50 Bewerben um den Weltmeistertitel in ihrem jeweiligen Fachberuf. Österreich wird mit einem Team mit 46 Teilnehmern antreten. Aus Salzburg sind Thomas Trausnitz vom Liebherr-Werk Bischofshofen (Disziplin Land- und Baumaschinentechnik), David Viskovic und Jakob Buchsteiner von der HTBLuVA Salzburg (Teambewerb Mechatronik), Stefan Planitzer von der Malerei Gautsch in St. Andrä im Lungau (Maler) und Alexander Absmann vom W&H Dentalwerk in Bürmoos (CNC-Drehen) dabei.

ss
© SkillsAustria Die fünf Salzburger WM-Teilnehmer (v. l.): Thomas Trausnitz, David Viskovic, Jakob Buchsteiner, Stefan Planitzer und Alexander Absmann.

„Ich freue mich, dass sich heuer wieder fünf Top-Nachwuchsfachkräfte aus Salzburg für die Berufs-WM qualifiziert haben. Wie die vergangenen Weltmeisterschaften gezeigt haben, kämpfen unsere Teilnehmer immer um die Medaillen mit und haben auch diesmal große Chancen, sich im weltweiten Konzert ganz vorne einzureihen. Ich wünsche unseren Nachwuchskräften viel Glück und Erfolg bei den Wettbewerben und viele tolle Erfahrungen, die sie ein ganzes Berufsleben lang prägen werden“, betont WKS-Präsident Manfred Rosenstatter.

Die Latte für das Team Austria liegt aufgrund der großen Erfolge in der Vergangenheit auch dieses Mal wieder hoch: Bei den WorldSkills 2017 in Abu Dhabi holte Österreich elf Medaillen und platzierte sich unter den Top Ten der Teilnehmerländer. Bei den EuroSkills in Budapest im Vorjahr holte man 21 Medaillen und wurde als Mannschaft zum Vize-Europameister gekürt.

Anspannung bereits groß

Knapp drei Wochen vor dem Wettbewerb ist die Anspannung bei den Salzburgern bereits groß. Jeder trifft noch letzte Vorbereitungen und fiebert der WM entgegen. CNC-Zerspanungstechniker Absmann trainiert seit Wochen regelmäßig im Ausbildungszentrum (ABZ) Braunau und auch in Bielefeld. An beiden Standorten standen bzw. stehen Probewettkämpfe mit Berufs-WM-Kandidaten aus Brasilien, der Schweiz, Weißrussland, Großbritannien und Deutschland auf dem Programm. „Bei den Berufswettbewerben ist es wie im Spitzensport: Man muss mental stark sein“, erläutert Absmann. Im Bewerb selbst gehe es dann nicht nur um Präzision, sondern auch um Schnelligkeit. Für die Übungszeit wird er vom Betrieb freigestellt, was er zu schätzen weiß: „Das ist eine große Hilfe und nicht selbstverständlich.“

ssss
© W&H Alexander Absmann mit Betreuern bei der WM-Vorbereitung.

Auch Maler Planitzer wird bei seinen Vorbereitungen umfassend unterstützt. Die Firma hat ihn für das einmonatige Intensivtraining freigestellt und die Gemeinde hat ihm in Tamsweg ein eigenes Trainingsatelier eingerichtet. „Meine Erwartungen für die WM sind groß. Ich will nicht nur dabei sein, sondern möchte den Sieg nachhause holen“, unterstreicht der Lungauer seine Ambitionen. In seinem Bewerb sind Malen, Lackieren, Tapezieren und Farbmischen gefragt. Auch hier ist Schnelligkeit gepaart mit Genauigkeit gefordert.

Teamfaktor entscheidend

Beim Bau- und Landmaschinentechniker Trausnitz steht die Vorfreude auf das Großereignis im Vordergrund. „Neben der fachlichen Vorbereitung, die jeder Teilnehmer für sich gemeinsam mit seinem persönlichen Betreuer absolviert, haben sich alle österreichischen Teilnehmer mehrmals bei Teamseminaren getroffen. Dabei wurde vor allem auf Teambuilding großer Wert gelegt. „Der Spirit in unserer Mannschaft ist einmalig. In Kazan wird jeder jeden anfeuern und unterstützen“, betont Trausnitz. Auch er möchte beim Wettbewerb überzeugen und sich vor der Konkurrenz qualifizieren. Daneben will er aber die einmalige WM-Atmosphäre und das Kennenlernen mit anderen Nationen genießen. „So etwas macht man nur einmal im Leben. Die WM wird mich sicher nachhaltig prägen“, unterstreicht Trausnitz den Stellenwert von Berufsweltmeisterschaften.


Das Team Austria 2019

46 Teilnehmer, davon sieben Damen und 39 Herren, werden Österreich bei den WorldSkills 2019 vertreten und in 41 Einzel- und Team-Berufen um die begehrten Weltmeistertitel kämpfen. Ausgetragen werden die Wettbewerbe im eigens für die WM erbauten Kazan Expo International Exhibition Centre. Begleitet werden die 46 jungen Fachkräfte von erfahrenen Experten, die den Teilnehmern in den jeweiligen Disziplinen auch in der Vorbereitungszeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.  Darüber hinaus wird das Team Austria von sportwissenschaftlichen Beratern betreut, um Österreichs Fachkräfte-Elite während der intensiven Vorbereitungszeit sowie der anstrengenden Wettbewerbe in allen gesundheitlichen Belangen zu unterstützen.

Seit 1958 ist die Wirtschaftskammer Österreich Mitglied von WorldSkills International und entsendet seit 1961 regelmäßig ein österreichisches Team zu den internationalen Berufsweltmeisterschaften. Österreich wurde mehrmals beste Nation (Lyon 1995, St. Gallen 1997, Montreal 1999) bzw. erreichte einen Platz unter den Top 3 (Seoul 2001, St. Gallen 2003 und Leipzig 2013) in der Nationenwertung. Insgesamt wurden bereits rund 400 Medaillen und Diplome „Medallion for Excellence“ geholt.


Das könnte Sie auch interessieren

MMag. Annemarie Schaur, Verena Roth und Mag. Martina Leitgeb haben die WIFI-Lehrlingsakademie völlig neu konzipiert (v. l.).

Lehre mit Persönlichkeit: Die WIFI-Lehrlingsakademie

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels fördern viele Unternehmen die Weiterentwicklung ihrer Lehrlinge. Neben dem fachlichen Wissen steht auch die persönliche Weiterentwicklung der Lehrlinge immer mehr im Mittelpunkt von Ausbildungen. Daher hat das WIFI Salzburg die „WIFI-Lehrlingsakademie“ völlig neu konzipiert. mehr

Elena Zenz

„Bist du g'scheit!“ – Last Call: Lehrling und Lehrbetrieb 2019 gesucht

Der Countdown läuft: Salzburg macht sich auf die Suche nach dem besten Lehrling und dem besten Lehrbetrieb des Landes. Jetzt noch schnell anmelden. mehr