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Materialknappheit wird immer mehr zum Problem

Unterbrochene Lieferketten zwingen die Salzburg Wohnbau dazu, Bauprojekte zu verschieben. Das Unternehmen setzt deshalb verstärkt auf Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. 

Die Geschäftsführer Christian Struber und Roland Wernik mit der Anifer Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner in einem Vorzeigeprojekt der Salzburg Wohnbau, der neuen Volksschule Anif. Der Kommunalbau wird im September fertiggestellt.
© Neumayr Die Geschäftsführer Christian Struber (l.) und Roland Wernik (r.) mit der Anifer Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner in einem Vorzeigeprojekt der Salzburg Wohnbau, der neuen Volksschule Anif. Der Kommunalbau wird im September fertiggestellt.

312 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 20.000 Quadratmetern hat die Salzburg Wohnbau im Vorjahr erreichtet. Das Bauvolumen betrug rund 60 Mill. €. Trotz Lockdowns und Baumaterialknappheit sei es sowohl 2020 als auch 2021 gelungen, alle Projekte planmäßig und im Kostenrahmen fertigzustellen, teilten die Geschäftsführer Roland Wernik und Christian Struber mit.  

Die Unternehmensgruppe sei ohne Kurzarbeit durch die Corona-Krise gekommen und habe auch sonst keine staatlichen Unterstützungen in Anspruch genommen. "Wir sind voll ausgelastet. Die verschiedenen Konjunkturpakete haben in Teilbereichen dazu geführt, dass es schon fast zu viel wird“, erläutert Wernik. 

Trotz der guten Auftragslage ist aber nicht alles eitel Wonne. Von den 30 Bauprojekten, die derzeit auf der To-do-Liste stehen, können nur drei demnächst begonnen werden. Bei den restlichen 27 muss der Baustart verschoben werden. "Wir bekommen aufgrund der steigenden Rohstoffkosten keine Fixpreise mehr, das Material ist zum Teil nicht verfügbar, weil vieles gehortet wird und die Firmen sind mehr als ausgelastet. Einen Elektriker zu finden, der Aufträge annehmen kann, ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, nennt Wernik die Gründe für die angespannte Lage.

Altbeton wird wiederverwertet  

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft seien deshalb das Gebot der Stunde. "Die aktuellen Krisen waren der bislang größte Treiber für die Ökologisierung der Bauwirtschaft“, meint Wernik. Ein Beispiel sei das Forschungsprojekt Cico (Circular Concrete), das 2020 auf Initiative der Salzburg Wohnbau gestartet wurde. Dabei geht es um das Aufbereiten und Wiederverwenden von Abbruchmaterial. Beim Neubau der Volksschule Anif werden rund 1.500 Tonnen Recyclingbeton verbaut, bei der Volksschule Siezenheim sollen es schon 2.000 Tonnen sein.  

Die Salzburg Wohnbau arbeitet außerdem gemeinsam mit einem Spin-off der ETH Zürich daran, CO2 aus der Atmosphäre in Recyclingbeton zu binden. Stolz ist Wernik auch auf ein Wohnbauprojekt in Golling. „Dort zeigen wir, was im Bereich der Kreislaufwirtschaft heute schon möglich ist. Unsere Lieferanten verpflichten sich, Materialen wie Holz, Beton, Glas oder Ziegel nach 70 Jahren zurückzunehmen und wieder in den Produktionsprozess einzugliedern.“

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