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Salzburg in Bewegung 2019

Auch die vierte Auflage von „Salzburg in Bewegung“, die vergangene Woche über die Bühne ging, machte deutlich, sich dass Mobilität mit alternativ angetriebenen Fahrzeugen eines der wichtigsten Zukunftsthemen ist.

Auch einen Transporter mit 3,5 Tonnen Gewicht und das Kult-Dreirad APA gibt es bereits mit elektrischem Antrieb.
© WKS/Neumayr Auch einen Transporter mit 3,5 Tonnen Gewicht und das Kult-Dreirad APA gibt es bereits mit elektrischem Antrieb.

„In Sachen alternative Antriebe und Elektromobilität waren die Zeiten noch nie so spannend wie jetzt“, stellte MAN-Marketingleiter Mag. Franz Weinberger fest. „Die Elektromobilität ist inzwischen bei schweren Nutzfahrzeugen angekommen!“  MAN hat Transporter mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und schwere Verteiler-Lkw mit 26 Tonnen Gesamtgewicht entwickelt. Außerdem werden Elektro-Linienbusse für den öffentlichen Personennahverkehr angeboten. Weinberger: „Von unserem 26-Tonner wurden bisher neun Stück gebaut. Zwei davon sind in der Stieglbrauerei und bei Quehenberger Logistics erfolgreich im Einsatz. Auch wenn wir jetzt die Produktion einer Kleinserie von 50 Stück in Steyr planen, ist es immer noch ein Feldversuch und noch von der generellen Serienreife entfernt.“

Flucht nach vorne

Weltweit sind derzeit rund 5,6 Millionen Elektroautos unterwegs, in Österreich knapp 22.000 und in Salzburg etwa 1.700. Bundesweit waren es 2015 nur rund 5.000 E-Autos. „Die Zahlen steigen ständig und haben die Autohersteller zu einer ‚Flucht nach vorn in Elektromodelle‘ veranlasst“, sagte Salzburg-AG-Vorstand Mag. Horst Ebner. „Und Ölmultis versuchen vermehrt, Stromanbieter zu kaufen, um für eine künftige stärkere Stromnachfrage gerüstet zu sein. Allerdings zeigen die Berechnungen, dass der Stromverbrauch nur um 20% steigen würde, auch wenn in Österreich ausschließlich E-Autos unterwegs wären.“ Ebner führte auch an, dass die Gesamtkosten eines E-Autos im Vergleich zu einem Benziner nach acht Jahren um rund 15% niedriger sind.

E-Mobilität in der Praxis

Als Best-Practice-Beispiele wurden bei „Salzburg in Bewegung“ der Einsatz von elektrisch betriebenen 26-Tonnen-Lkw bei Quehenberger Logistics und der Stieglbrauerei präsentiert. Bei Quehenberger fährt der E-Lkw seit September vor allem im innerstädtischen Lieferverkehr durchschnittlich 100 Kilometer pro Tag. Für eine solche Tour betragen die AC-Ladekosten etwa 10 €, für Diesel wären es 30 €. „Wir haben mit dem E-Truck sehr gute Erfahrungen gemacht und unsere Kunden und Fahrer sind begeistert“, sagte Hermann Költringer von Quehenberger Logistics. Er führte als Minuspunkte allerdings an, dass ein E-Lkw ungefähr das 3,5-fache eines Diesel-Fahrzeugs kostet und aktuell kein Anhänger verwendet werden kann.  

Kult-Dreirad jetzt elektrisch

Vom Lagermax Modification Center wurde das italienische Kult-Dreirad APE weiterentwickelt und mit einem E-Motor ausgestattet. Konzipiert wurde der kleine, wendige E-Transporter in zwei Ausführungen für die Paketzustellung auf der letzten Meile im städtischen Raum. Beide Modelle haben eine Reichweite von etwa 80 bis 100 Kilometer und eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern. „Die Dreiräder kosten je nach Modell zwischen 5.000 und 6.000 €. Für den Umbau muss man versionsabhängig zusätzlich ca. 10.000 bis 14.000 € investieren“, stellte Gerhard Loibichler von Lagermax fest.

Videos zu den Best-Practice-Beispielen


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