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Regeln für Schulstart in Coronazeiten

In Kürze startet das neue Schuljahr. Trotz Covid soll der Schulbetrieb so normal wie möglich verlaufen. Ein Ampelsystem sieht je nach Warnstufe verschiedene Verhaltensregeln vor. Die Tourismusschulen haben sich gut vorbereitet.  

Trotz Corona beginnt in wenigen Tagen das neue Schuljahr. Die Tourismusschulen Salzburg haben sich darauf gut vorbereitet.
© TS Bad Hofgastein/Bryan Reinhart Trotz Corona beginnt in wenigen Tagen das neue Schuljahr. Die Tourismusschulen Salzburg haben sich darauf gut vorbereitet.

Am 14. September beginnt für rund 73.000 Schüler das neue Schuljahr. „Nur mit einer funktionierenden Schule wird auch unsere Gesellschaft diese Krise erfolgreich bewältigen können“, betont Bildungslandesrätin Maria Hutter im Zuge der Vorbereitungen für den Schulstart in Salzburg. Um die Hygienevorschriften bestmöglich einhalten zu können, wird gemeinsam mit den Gemeinden als Schulerhalter Vorsorge getroffen. So werden Desinfektionsmittel in größeren Mengen bevorratet und ein größeres Kontingent an Mund-Nasen-Schutzmasken angeschafft. 

Handlungsrichtlinien für Schulen

Die Richtlinien des Bildungsministeriums sehen vor, dass es bei grüner Ampel weitgehend einen Normalbetrieb an der Schule geben wird. Ab Stufe „gelb“ gilt durchgehend Mund-Nasen-Schutz als Pflicht außerhalb von Klassenräumen. Im Unterricht soll es keine Maskenpflicht geben. Sportliche Betätigung gibt es dann nur noch im Freien oder unter Auflagen in der Halle, auf Kontaktsportarten muss verzichtet werden. Bei „orange“ werden Schulveranstaltungen ausgesetzt und die über 15-Jährigen wechseln in den Heim-Unterricht. Schaltet die Ampel auf „rot“, sollen die Schulen wieder auf Heimunterricht und Notbetreuung umstellen. Sollte in einer Schule ein Corona-Verdachtsfall auftreten wird die betroffene Person sofort in einen separaten Raum gebracht. Handelt es sich um einen Schüler, werden sofort die Erziehungsberechtigten informiert. Parallel dazu wir die Gesundheitsbehörde verständigt, die die weitere Vorgehensweise festlegt.

Tourismusschulen gut vorbereitet

Auch an den Tourismusschulen ist ein regulärer Schulstart geplant. Schon bisher sind die Schulen bezüglich der EDV-Ausstattung sehr gut ausgerüstet. Während der Sommermonate hat man in diesen Bereich weiter investiert. Jede Tourismusschule arbeitet mit einer Lernplattform (entweder mit „MS Team“ oder mit „LMS.at“). Damit ist garantiert, dass im Falle eines Lockdowns der Online-Unterricht bestmöglich fortgesetzt werden kann. Es wird auch Wert daraufgelegt, dass Arbeitsaufträge an die Schüler einheitlich nur über ein Medium kommuniziert werden, sodass es zu keinen Missverständnissen kommt. Für das Lehrpersonal erfolgten Schulungen und Updates über die Lernplattform LMS.at. 

Verschärfte Hygienerichtlinien

Generell gelten verschärfte Hygienerichtlinien. „Es gibt verstärkte Hygiene- und Reinigungsmaßnahmen sowie Desinfektionsständer beim Schuleingang, Internat und in den Restaurants und Küchen. Die Lehrer wurden intensiv geschult, um bei einem möglichen Lockdown den Unterricht online fortsetzen zu können“, erklärt Dr. Maria Wiesinger, Direktorin der Tourismusschule Bad Hofgastein. Tests, Aufgaben und Konferenzen können auch über die Lernplattformen abgehalten werden. Neben der Hauptverantwortung, die bei der Schulleitung liegt, gibt es an den Schulen eigene Covid-19-Teams, welche die aktuellen Entwicklungen verfolgen und entsprechende Maßnahmen veranlassen. 

Für die Schüler werden im Form eines „Covid-19-Vorgabenblattes“ genaue Verhaltensregeln ausgearbeitet. Und die Kommunikation mit den Eltern erfolgt über ein elektronisches Mitteilungsheft, um direkten Kontakt zu vermeiden. Zudem erhalten Eltern noch vor Schulbeginn eine Information mit genauen Erklärungen.

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