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Qual der Wahl für WIKARUS-Jurys

Zwei hochkarätige Expertenjurys haben kürzlich aus den fast 100 Einreichungen zum WIKARUS – Salzburger Wirtschaftspreis die besten nominiert. Die Gewinner werden bei der WIKARUS-Gala am 10. April im WIFI Salzburg bekanntgegeben.

Jurysitzung WIKARUS
© WKS

Gleich nach Einreichschluss hat die Arbeit der Jurymitglieder begonnen. Sie erhielten einen Zugang zur Einreichplattform und Bewertungsblätter mit fünf Kriterien, anhand der sie die Einreichungen beurteilen konnten. Der Mittelwert aller Bewertungen ergab eine erste Reihung. Die besten Einreichungen wurden dann bei der Jurysitzung diskutiert. 

Die Jury für die Kategorien
© WKS Die Jury für die Kategorien "Unternehmensgründung" und "Unternehmen des Jahres".

Start-up-Experte Andreas Spechtler vom Salzburger Business-Accelerator Silicon Castles GmbH war zum ersten Mal Mitglied der Jury für die Kategorien „Unternehmensgründung“ und „Unternehmen des Jahres“. Er war positiv überrascht von den Einreichungen. „Mir ist bei der Durchsicht bewusst geworden, dass Salzburg sehr viele international tätige Unternehmen hat. teilweise sogar in hart umkämpften Bereichen. Da gibt es heuer sehr gute Kandidaten“. 
In der Kategorie „Unternehmensgründung“ haben die Experten vor allen Dingen die Geschäftsidee und deren Wachstums- und Erfolgspotenzial, Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie den wirtschaftlichen Erfolg unter die Lupe genommen. Ein einigermaßen sicheres Einkommen sollte mit der Geschäftsidee bereits erreicht worden sein. „Es gibt den bekannten Spruch: ‚Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts.‘ Dementsprechend haben wir neben den wirtschaftlichen Kennzahlen auch das unternehmerische Risiko und den Unternehmerspirit bewertet“, sagte Dr. Reinhard Scharfetter, Leiter der Wirtschaftsabteilung des Landes Salzburg.  

In der Kategorie „Unternehmen des Jahres“ legte die Jury ihr Hauptaugenmerk auf die herausragenden Leistungen im Jahr 2017 und die regionale Bedeutung. „Das Unternehmen muss im Jahr, in dem wir es auszeichnen, schon etwas Besonderes erreicht haben. Darüber hinaus müssen die wirtschaftlichen Kennzahlen passen und eine Unternehmenskultur vorhanden sein, bei der die Nachhaltigkeit nicht zu kurz kommt“, erklärte Dr. Peter Unterkofler, Obmann der Sparte Industrie in der WKS und IV-Präsident.

Die Jury für die Kategorie
© WKS Die Jury für die Kategorie "Innovation".

Um herauszufinden, welches Unternehmen heuer bei den Innovationen die Nase vorne hat, beleuchtete die Jury den Innovationsgrad des neuen Produktes, des Verfahrens oder der Dienstleistung. Auch welche Auswirkungen die Neuerung auf den Markt und den Wirtschaftsstandort Salzburg hat wurde beurteilt. „Die Firmengröße darf dabei keine Rolle spielen. Uns ist bewusst, dass große Unternehmen mehr Manpower haben. Entsprechend muss man die Entwicklungsarbeit von kleineren Unternehmen bewerten, für die das oft schwieriger ist. Alle Einreicher sollen die gleiche Chance haben unabhängig von der Firmengröße“, betonte WKS-Vizepräsidentin Mag. Marianne Kusejko. 
Wer die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen darf, erfährt man bei der WIKARUS Gala am 10. April im WIFI Salzburg.

Die Nominierten:

Unternehmensgründung:
Akavio GmbH (Salzburg), Dreikant OG (Golling), JK Design GmbH (Salzburg), Ocean Maps GmbH (Salzburg) und UserGems GmbH (Salzburg).

Innovation:
GFB Green Solutions GmbH (Zell am See), Linsinger ZT-GmbH (St. Johann), Pharmagenetix GmbH (Anif), Watlow Plasmatech GmbH (Kuchl) und Ramsauer & Stürmer Software GmbH (Bergheim).

Unternehmen des Jahres:
Alumero GmbH (Seeham), AXESS AG (Anif), Geislinger GmbH (Hallwang), IMLAUER Hotels & Restaurants (Salzburg) und Samson Druck GmbH (St. Margarethen).


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