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Schnellstens Entschädigungsfrage bei Quarantäne ganzer Orte lösen

Die Wirtschaft müsse jetzt ausbaden, was im privaten Bereich angerichtet wird, kritisiert WKS-Präsident Buchmüller, der mehr Rücksicht auf die Wirtschaft einmahnt. „Es braucht eine wirtschaftsverträgliche Vorgangsweise bei der Corona-Bekämpfung!“

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© (C) LIZABETH MENZIES / AFP / picturedesk.com Beispielbild

„Wir sind mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Angesichts der großen wirtschaftlichen Probleme müssen wir jetzt bei allen Maßnahmen umso stärker darauf achten, die Wirtschaftsabläufe am Laufen zu halten, wozu es volkswirtschaftlich einfach keine Alternative gibt“, fordert Buchmüller eine differenzierte Vorgangsweise ein. „Wir müssen von den Infektionszahlen runterkommen, aber das muss so wirtschaftsverträglich wie nur möglich sein". 

Da möglicherweise weitere Quarantänen folgen, muss vom Gesetzgeber dringend die Frage der Entschädigung gelöst werden. Derzeit bekommen Betriebe die Entgeltfortzahlung nur refundiert, wenn Einzelpersonen in Quarantäne gestellt werden. Ungeklärt ist die Frage der Entschädigung, wenn ganze Orte unter Quarantäne gestellt werden. Betriebe müssen dann ihre Arbeit unterbrechen, aber Löhne und Gehälter weiterzahlen. Buchmüller: „Das ist ungerecht und belastet die angeschlagene Wirtschaft zusätzlich“. Er erwartet sich eine zügige gesetzliche Regelung.

Die WKS sieht einen weiteren Lösungsansatz in verstärkten Tests in den Betrieben. Während des Sommers wurde im Tourismus durch eine Vielzahl von Tests eine weitgehend gefahrlose Sommersaison ermöglicht. Buchmüller fordert nun eine gesetzliche Möglichkeit, dass Betriebe aus allen Branchen durch wiederholte Schnelltests mehr Sicherheit schaffen können.

Regelmäßige Schnell-Tests als flexible Lösung

Generell sollte bei Quarantäne-Maßnahmen eine Freittestung von gesunden Mitarbeitern, die von außerhalb zu ihrer Arbeitsstelle im Ort einreisen bzw. zu Betrieben außerhalb der Quarantäne-Zone möglich sein. Das sollte auch für Unternehmerinnen und Unternehmer gelten.

Die WKS weiß von den Vorbehalten der Gesundheitsbehörden gegenüber Schnelltests. Wenn jedoch die Behörden selbst bereits einräumen, dass das Tracking nicht mehr funktioniert, muss eine alternative Strategie eingeschlagen werden. Diese kann nicht darin liegen, jedes Wirtschaften zu ersticken, sondern muss auf verfügbare Mittel wie Schnelltests zurückgreifen können. Dabei könnte in den betroffenen Betrieben auch regelmäßig getestet werden und die jeweiligen Tests der Behörde angezeigt werden, damit diese das Geschehen nachvollziehen können. 

Derzeit müssen sich Kontaktpersonen der Kategorie 1, also jene, die unmittelbar Kontakt zu Personen hatten, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, zehn Tage lang in Quarantäne begeben. Angesichts steigender Infektionszahlen ist also nach aktuellem Stand davon auszugehen, dass sich im Laufe des Herbstes täglich zahlreiche Arbeitnehmer in Quarantäne begeben werden müssen. „Das hat verheerende Folgen für die Wirtschaft und auf viele Arbeitsplätze!“. Buchmüller fordert daher auch in diesem Fall die Möglichkeit der Freitestung. Dann wäre der Verbleib der freigetesteten Personen im Betrieb möglich und der betriebliche Ablauf ginge ungestört weiter. 

WKS-Präsident Buchmüller: „Die zweite Welle ist anders als die erste. In ihr muss auf die angeschlagene Wirtschaft besonders Rücksicht genommen werden. In dieser Lage müssen alle in der Corona-Bekämpfung flexibler werden.“



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