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Initiative für mehr Qualität im Tagestourismus

Salzburger Fremdenführer führen gemeinsam mit Polizei und Gewerbeamt Kontrollen ausländischer Reisegruppen in der Mozartstadt durch

Tourismus in Salzburg
© Neumayr

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde in Salzburg viel über den Tagestourismus und die Möglichkeiten einer Verbesserung der Situation diskutiert. Mit regelmäßigen Kontrollen ausländischer Touristengruppen möchte man nun die Besucherströme in der Mozartstadt entzerren und einen Beitrag zu mehr Erlebnis- und Lebensqualität für Gäste und Einheimische leisten. 

Die Initiative, die federführend von den Salzburger Fremdenführern der WK Salzburg in Zusammenarbeit mit Bürgermeister DI Harald Preuner ins Leben gerufen wurde, sieht regelmäßige Schwerpunktkontrollen von Fremdenführern ausländischer Besuchergruppen durch die Salzburger Polizei und das Gewerbeamt des Magistrats der Stadt Salzburg vor. Zum Start am vergangenen Wochenende standen Gruppen aus Osteuropa im Mittelpunkt. „Wir haben gemeinsam mit einer Dolmetscherin die ausländischen Fremdenführer angesprochen und kontrolliert, ob sie eine entsprechende Berechtigung für das Führen in Österreich besitzen“, erläutert die Berufsgruppensprecherin der Salzburger Fremdenführer, Inez Reichl-de Hoogh. Darüber hinaus wurden Empfehlungen gegeben, wie man seine Gruppe am besten durch die in der Adventzeit dicht gedrängte Altstadt leiten kann. Empfohlen wurde etwa eine maximale Gruppengröße von 25 Personen sowie das Meiden von Kirchen oder Friedhöfen. Um den Salzburger Christkindlmarkt sollte idealerweise nur außen herumgeführt werden und danach die Gruppe zum Einzelbesuch aufgefordert werden.

„Die Fremdenführer haben auf unsere Kontrollen und Empfehlungen sehr aufgeschlossen reagiert. Einige, die keine Papiere zur Berechtigung für grenzüberschreitende Dienstleistung dabeihatten, haben versprochen, diese beim nächsten Mal mitzunehmen (Anm.: zuständige Behörde zur Erteilung ist das Finanzministerium). Um in Österreich bzw. Salzburg führen zu dürfen, müssen ausländische Fremdenführer eine entsprechende Ausbildung in ihrem Heimatland nachweisen und jährlich einen Antrag auf Erlaubnis ihrer Tätigkeit in Österreich stellen. „Erbringt ein ausländischer Fremdenführer diese Voraussetzungen nicht, wird er beim ersten Mal aufgeklärt und verwarnt. Im Wiederholungsfall droht allerdings eine Strafe von bis zu 3.600 €“, betont Reichl-de Hoogh. Für Österreicher, die ohne Gewerbeberechtigung führen, gelten übrigens dieselben Strafen. Das ist laut den Salzburger Fremdenführern wichtig, um ein Bewusstsein bzw. Umfeld für mehr Qualität und Achtsamkeit in einer bei Touristen so beliebten Stadt wie Salzburg zu schaffen.

Die nächsten Kontrollen sind für kommendes Wochenende angesetzt. Hier stehen schwerpunktmäßig italienische und kroatische Reisegruppen im Mittelpunkt. Im Jänner wird man sich den Gästen aus China widmen. „Neben der qualitätsvollen Präsentation unserer schönen Stadt ist es uns als Salzburger Fremdenführer einfach ein Anliegen, dass es auch in tourismusintensiven Zeiten ein gutes Miteinander zwischen Gästen und Einheimischen gibt. Dafür sind eine strenge Qualitätskontrolle und an die jeweilige Zeit angepasste Routen-Empfehlungen eine grundlegende Voraussetzung“, resümiert Reichl-de Hoogh. Um in Österreich das Zertifikat „Staatlich geprüfter Austrian Guide“ zu bekommen, muss man am WIFI eine dreisemestrige Ausbildung belegen und im Anschluss eine schriftliche, mündliche und praktische Befähigungsprüfung absolvieren.

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