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Bei Hilfsmaßnahmen darf nicht auf Industrie vergessen werden

Spartenobmann IV-Präsident Peter Unterkofler fordert eine rasche Umsetzung der von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Unterstützung auch für industrielle Zulieferer der behördlich geschlossenen Betriebe.

Spartenobmann Dr. Peter Unterkofler
© wks Spartenobmann Dr. Peter Unterkofler

Salzburgs Industrie befindet sich, ebenso wie viele andere Sektoren der heimischen Wirtschaft, in einer historischen Ausnahmesituation. „Die Lockdowns und Betriebsschließungen, etwa in der Gastronomie und Hotellerie, haben auch für die Industrie schwerwiegende Folgen“, zeigt sich Spartenobmann Dr. Peter Unterkofler besorgt. Auch industrielle Zulieferbetriebe verzeichnen aufgrund von behördlich verordneten Betriebsschließungen in der Gastronomie, Hotellerie und bei Dienstleistungsunternehmen drastische Umsatzausfälle.

Unterkofler fordert daher eine rasche Umsetzung der von der Bundesregierung in Aussicht gestellten Unterstützung für die Zuliefererunternehmen. „Bei der Umsetzung darf auf die Industrie, die während der Krise auch immer ein stabilisierender Faktor im Wirtschaftsgefüge ist, nicht vergessen werden“, appelliert Unterkofler an die Entscheidungsträger.

Unterkofler fordert daher das Schnüren eines Pakets, das auch auf die Industrie Rücksicht nimmt: Um auch das Überleben einzelner Betriebsteile in der Industrie zu sichern, muss es bei der Ermittlung der Anspruchsberechtigung von Umsatz- oder Fixkostenersatz auch möglich sein, nicht nur den Gesamtumsatz, sondern auch die Umsatzanteile der betroffenen Betriebsteile heranzuziehen oder alternativ die Bewertung des Deckungsbeitrags-Rückganges eines gesamten Unternehmens zu bewerten. Die Deckelung der Unterstützungsbeträge sollte auf mindestens drei Mill. € angehoben werden, um auch mittelständische Unternehmen spürbar zu helfen und somit wertvolle Arbeitsplätze zu sichern. Speziell für die stark gebeutelten Brauereien, die wichtige Zulieferer der behördlich geschlossenen Gastronomie und Hotellerie sind, ist eine Aussetzung der Biersteuer für das erste Halbjahr 2021 dringend notwendig. „Österreichs Bundesregierung hat mit den richtigen Maßnahmen auf die wirtschaftliche Krise reagiert: Mit verlängerter Kurzarbeit, Fixkostenzuschüssen, Garantien und Stundungen konnte ein Zusammenbruch verhindert werden. Jetzt gehe es darum, auch die Zuliefer-Industrie adäquat zu unterstützen und somit in die Zukunft Österreichs zu investieren", so Unterkofler.

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