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Lockdown wäre völlig verfehlt: Vom Handel geht keine Infektionsgefahr aus!

Der Obmann der Sparte Handel, Hartwig Rinnerthaler, richtet an die Adresse der Bundesregierung die dringende Aufforderung, bei der Pandemiebekämpfung nicht erneut den Handel abzudrehen. Ebenso sind Eingangstest, selbstverständlich auch im Lebensmittelhandel, abzulehnen. 

Obmann der Sparte Handel, Hartwig Rinnerthaler
© WKS/Neumayr Obmann der Sparte Handel, Hartwig Rinnerthaler

„Die Empfehlungen der Virologen sind das eine, die Pandemie muss bekämpft werden. Doch haben wir nichts davon, wenn das Virus besiegt ist, aber die Wirtschaft endgültig am Boden liegt.“ Darum darf der für Ostösterreich ab Gründonnerstag geltende Lockdown im Großteil des Handels und der Dienstleistungen und die nach Ostern folgenden Eingangstests für den Handel keine österreichweite Strategie werden! „Natürlich ist die Gesundheit der Bevölkerung maximal schützenswert, doch machen Maßnahmen in Bereichen, die nachgewiesenermaßen keine Auswirkung auf die Fallzahlen haben, keinen Sinn. Mehr noch: Sie schädigen erneut die Wirtschaft, die schon seit einem Jahr enorme Rückgänge zu verkraften hat!“ Die reflexartige Lockdown-Strategie sollte schon längst ausgedient haben: Es gibt laut Sparte Handel keinerlei Anhaltspunkte, dass vom Einkaufen im stationären Handel eine erhöhte Infektionsgefahr ausgeht. Bestes Indiz dafür sind die Mitarbeiter im Lebensmittelhandel. Trotz dauerhafter Öffnung sind in diesem Bereich keine erhöhten Infektionszahlen feststellbar gewesen.

Rinnerthaler bezieht sich auf die offiziellen Daten der AGES: 84% der Ansteckungen passieren laut jüngster Cluster-Analyse im Haushalt oder im Bereich der Freizeit. Im Handel hingegen wurden keine größeren Clusterbildungen beobachtet. Das Tragen der FFP2-Schutzmasken sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen, Abstandsregeln und eine Mindestverkaufsfläche von 20 m² pro Kunde sind längst Alltag im Handel und auch von den Kunden akzeptiert. „All diese Maßnahmen mittels Lockdown und Eingangstests wieder vom Tisch zu wischen, wäre so unverständlich wie willkürlich. Allen Virologen und Politikern, die wieder nur an der Wirtschaft ansetzen, obwohl von dort kaum Cluster ausgehen, sei deutlich gesagt: So werden nur tausende Handelsbetriebe, die ums Überleben kämpfen, weiter in ihrer Existenz gefährdet!“

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