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Solide Ausbildung mehr denn je geschätzt

Herr und Frau Österreicher wissen, was sie am Meister aus Handwerk und Gewerbe haben. Darum verteilen sie an diese Berufsgruppe einmal mehr Bestnoten im öffentlichen Ansehen. Ein noch besseres Image genießen nur die Ärzte. 

op-5-Gruppe der angesehendsten Berufsgruppen
© Quelle: Market Institut/Grafik: WKS Erstmals in der Top-5-Gruppe der angesehendsten Berufsgruppen: die EDV-Techniker und Facharbeiter.

Das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der WKO unter Österreichs Bevölkerung wird die rund 300 jungen Meisterinnen und Meister, die am 16. Oktober bei der Meisterbriefverleihung im „Haus für Mozart“ den begehrten Meisterbrief erhalten, besonders freuen. Nicht nur eröffnet ihnen das Dokument neue Berufs- und Karrierechancen, auch punkten sie damit im Sozialprestige enorm. Das zeigt eine neue Market-Umfrage im Auftrag der WKO. Danach gefragt, wer denn als „sehr angesehen“ bezeichnet werden könnte, wurden zwar traditionell die Ärzte (59%) genannt, danach folgen jedoch gleich die Meisterinnen und Meister aus Gewerbe und Handwerk (36%). Eine ähnlich positive Einschätzung gab es stets auch in den Vorjahren. 

Mit Meistern ist Qualität verbunden

„Das ist erneut ein Beweis dafür, wie wichtig unser Einsatz für den Meister und die Fachausbildung ist“, freut sich Josef Mikl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk. Angesichts des hohen Ansehens, das auch schon von früheren Umfragen bestätigt wurde, erscheinen die einstigen Versuche, die Meisterprüfung zu beschneiden, heute umso absurder. 

„Die Menschen schätzen eine solide Ausbildung und darauf aufbauend den Weg zum Meister. Damit ist auch ein Qualitätsversprechen verbunden, dass Österreichs Handwerk bei seinen Kunden täglich von Neuem beweist.“
Josef Mikl, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk

Fasst man die Ergebnisse der Kategorien „sehr angesehen“ und „angesehen“ in einen Wert zusammen, ergibt sich ein im Großen und Ganzen ähnliches Bild, wenngleich mit bemerkenswerten Verschiebungen gegenüber der Umfrage aus 2019. Mit 91% führen hier erneut die Ärzte, mit 86% haben sich allerdings die EDV-Techniker auf den zweiten Rang im Ansehen vorgeschoben, gefolgt von den Meistern (83%). Mit 80% genießen aber auch die Unternehmer in der Bevölkerung ein sehr hohes Ansehen. Mit 79% haben sich erstmals die Facharbeiter in die Top-5-Gruppe platziert. 

Gastronomen und Pfleger legten stark zu

Möglicherweise hat sich in der Corona-Krise, die von hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichnet war, die Wertigkeit einer soliden Ausbildung umso deutlicher gezeigt, womit auch ein Imagegewinn verbunden ist.

Dies gilt wohl auch für folgende Berufsgruppen, die von 2019 bis Sommer 2021 im öffentlichen Ansehen besonders stark zugelegt haben wie die Pfleger (von 63 auf 71%), die Gastronomen (von 56 auf 68%) und die Landwirte (von 49 auf 60%). Wobei diese drei Berufsgruppen noch nie so hohe Werte erzielt haben wie in der Umfrage 2021. Noch nie so hoch war aber auch das Ansehen etwa von Beamten (53%), Verkäufern (53%), Kellnern (49%) oder Büroangestellten (66%).

Wenn es um Fachkräfteausbildung und Wirtschaftsstandort geht, liegen Lehre und der Meisterausbildung vorne!
© Quelle: Market Institut/Grafik: WKS Wenn es um Fachkräfteausbildung und Wirtschaftsstandort geht, liegen Lehre und der Meisterausbildung vorne!

Lehrlings-Image: In Salzburg hoch!

Gefragt wurde auch nach dem Image der Lehrlinge. Das erachten 47% der Österreicherinnen und Österreicher als gut, wobei das Ansehen der Lehre nirgendwo so hoch ist wie in den drei westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Salzburg – drei in der Lehrlingsausbildung traditionell sehr starke Bundesländer. Hier sagen 63% der Bevölkerung, dass die Lehre ein gutes Image aufweist.

„Jahrelange Kampagnen wie ‚Lehre: Sehr g’scheit!‘ und viele engagierte Lehrbetriebe zahlen sich eben aus. In Salzburg gilt die Lehre deutlich mehr als anderswo.“
 Norbert Hemetsberger, Leiter der Lehrlingsstelle der WKS

Das zeigt sich auch in der Bewertung der Lehrlinge als Berufsgruppe. Hier erzielen die Lehrlinge einen österreichweiten Wert von 55%, womit dieser von einem Tiefststand von 35% im Jahr 2013 seit damals kontinuierlich gestiegen ist. Welche Bildungsabschlüsse sind im Hinblick auf Fachkräfte für den Standort Österreich relevant? Die Antwort der Bevölkerung ist eindeutig. Weniger die AHS-Matura oder der Uni-Abschluss zählen, sondern der Lehrabschluss.

Lehre bei Älteren besonders relevant

84% sagen, ein Lehrabschluss ist für den Standort besonders relevant (Note 1 und 2 zusammengefasst). Dem folgt mit 81% die Meisterprüfung und mit 74% der Abschluss einer Fachhochschule. 73% sagen aber auch, ein Abschluss einer HAK oder HTL sind relevant und für 70% zählt auch eine dreijährige berufsbildende Fachschule.

Allerdings: Je älter die Befragten, desto höher werden Lehrabschluss und Meisterprüfung gewertet. Bemerkenswert ist auch: Je höher der Bildungsgrad der Befragten, desto wichtiger sind dieser Gruppe die Lehre, die Meisterprüfung und der FH-Abschluss. Fazit: Es wird die Wertigkeit der Lehre allgemein anerkannt, bei den Jüngeren allerdings ist noch mehr an Überzeugungsarbeit zu leisten.

Geht es darum, welche Ausbildung einem am besten für die unternehmerische Selbstständigkeit vorbereitet, schneiden in der Ansicht der Bevölkerung erneut Lehre und Meisterprüfung am besten ab, allerdings liegt diesmal die Meisterprüfung mit 83% als sehr empfehlenswert voran, gefolgt von der Lehre mit 79%. 72% empfehlen auch den Abschluss einer FH oder die Matura an einer berufsbildenden Höheren Schule wie HAK oder HTL (72%).

Nicht ganz so gut werden jedoch die AHS-Matura (55%), ein Fachschulbesuch (62%) oder der Abschluss einer Universität als Vorbereitung zur beruflichen  Selbstständigkeit gesehen.

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