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Neues Coaching hilft, dass die Gründung nachhaltig bleibt

In Salzburg sind acht von zehn Firmen nach drei Jahren nach wie vor aktiv, nach fünf Jahren sind es immer noch zwei Drittel. Damit dieser Wert noch besser wird, startet die WKS nun ihr neues „Gründer- und Jungunternehmer-Coaching“ – ein qualifizierter Check, ob Plan und Entwicklung noch zusammenpassen.

Porträt WKS-Präsident Peter Buchmüller
© Neumayr/Leopold

„Das Gründerservice Salzburg der WKS ist der zentrale Service-Point für Salzburgs Gründerinnen und Gründer“, zieht WKS-Präsident Peter Buchmüller Bilanz über das erste Halbjahr 2021: Ungeachtet der Turbulenzen durch die Pandemie haben in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres immerhin 1.372 Gründerinnen und Gründer den Schritt in die Selbstständigkeit unternommen. Das ist ein weiterer Rekord von 26% gegenüber dem ersten Halbjahr 2020, nachdem schon das Jahr 2020 insgesamt einen Gründerrekord brachte. Der Trend hin zum Unternehmertum war damit in Salzburg – und in ganz Österreich – noch nie größer.

Alles, was man für eine Gründung wissen muss

Jeweils mehr als zwei Drittel nutzen dabei das Gründerservice der WKS. Im ersten Halbjahr wurden 1.015 Gründerinnen und Gründer beraten (2020: 1.087, 2019: 1.124). „Viele kommen mit einer Idee, aber ohne näheren Plan. Deshalb haben wir mehrere aufeinander abgestimmte kostenlose Beratungsangebote“, berichtet Präsident Buchmüller aus der Beratungspraxis des Gründerservices: 

  • Bei den meisten Gründerberatungen geht es in einem ersten Schritt um grundlegende Informationen über Gewerberecht, Rechtsform, Sozialversicherung, steuerrechtliche Aspekte, Förderung und alles, was Gründer sonst noch über rechtliche Rahmenbedingungen für ihre Unternehmertätigkeit wissen müssen. Vielfach werden bereits erste Businesspläne besprochen und auf ihre Plausibilität überprüft.
  • In eigenen Gründerworkshops werden vor allem Gründerinnen und Gründer von Einpersonenunternehmen (EPU) auf die Selbstständigkeit vorbereitet.
  • In Gründer- und Unternehmertrainings (im Schnitt pro Webinar rund 100 Teilnehmer) erhalten die interessierten Teilnehmer weitere vertiefende Informationen, etwa zu den Themen Buchhaltung, digitales Marketing, Formulierung von Werbebotschaften, Markenschutz etc. Die Webinare werden aufgezeichnet und allen Interessierten zum Nachhören zur Verfügung gestellt.
  • Ausgewählte Buchhalter der Berufsgruppe UBIT stehen für 45-minütige kostenlose Beratungen für Neugründer zur Verfügung.
  • Zusätzlich gibt es auf www.gruenderservice.at Gründer-Guides, Online-Tools für Businesspläne und eine E-Learning-Plattform.

Umsatzplanung und Ausgaben im Griff? „Quick-Budget“ und anschließendes Gründer-Coaching helfen!

Besonders wichtig ist allerdings die betriebswirtschaftliche Seite bei den Gründungen. Hier entscheidet sich, ob eine Gründungsidee überlebt und zu einem tragfähigen Unternehmen wird. Schon jetzt bietet das Gründerservice das Programm „Quick-Budget“ an, das die Basis einer Planrechnung und einer Mindestumsatz-Rechnung vermittelt. Hier kommen externe Berater zum Einsatz. Die Planrechnung ist auch unverzichtbar bei Bankgesprächen, Förderansuchen und als Basis für das Controlling.

Ist die Gründung vollzogen, stürzen sich die Gründer mit viel Engagement in die Kundensuche, in die Abwicklung der ersten Aufträge und in technische Details – und die Planrechnung wird oft vergessen. 

Weshalb das Gründerservice nun mit einem weiteren Angebot die Überlebensquote der neuen Unternehmen erhöhen will. Mit einem Coaching, das genau in einer heiklen Phase der Gründung, nach rund einem Jahr, einsetzt, soll die erste Planrechnung überprüft werden. „So bringen wir so manches Unternehmen wieder auf Kurs“, ist Buchmüller überzeugt. Denn die Beraterinnen und Berater aus dem Gründerservice haben folgende Erfahrung gemacht:

  • So manche Planung ist schnell Makulatur und wird nicht neu gefasst. 
  • Auswertungen aus Buchhaltung und Steuerberatung werden nur abgelegt, aber fließen nicht in die Betriebsabläufe ein.
  • Die Gründer kommen spätestens im „verflixten 4. Jahr“ in eine Bestandskrise.

Abweichungsanalyse bringt das Unternehmen auf Kurs

So funktioniert das neue Coaching mit den langjährig erfahrenen Gründungs-Profis: 

  • Phase 1: Geprüfte und ausgewählte externe Berater stehen für eine Abweichungsanalyse zur Verfügung. Dazu braucht es konkrete erste Planrechnungen und Saldenlisten, anhand deren die Abweichungen geklärt werden. 
  • Phase 2: Sieben bis zehn Tage später wird in einer Beratung die Strategie geklärt, um wieder auf Kurs zu kommen, oder aber auch um, wenn das Ist über dem Soll liegt, mögliche Expansionsstrategien oder die Einstellung von Mitarbeitern zu erörtern.

Die WKS übernimmt die Kosten jeder Beratung zur Gänze: „Wer unternehmerisch tätig ist, sollte die Zahlen im Griff haben. Jedes Unternehmen, das überlebt, leistet einen wichtigen Beitrag zu Arbeitsmarkt und Gemeinwohl. Darum wollen wir so viele nachhaltige Gründungen wie nur möglich!“, fasst WKS-Präsident Peter Buchmüller zusammen.

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