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Kontrolliertes Öffnen für Tourismus überlebenswichtig

Keine andere Branche ist von der Corona-Pandemie so nachhaltig und hart getroffen wie die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Eine kontrollierte Öffnung noch vor Ostern ist deshalb nicht nur für die Betriebe überlebenswichtig, sondern auch für die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen unerlässlich.

Spartenobmann Albert Ebner
© WKS/Neumayr Spartenobmann Albert Ebner

Ob ein gemütliches Treffen beim Wirt, ein Training im Fitnesscenter oder der Besuch einer Kultur- bzw. Freizeitveranstaltung: Dinge wie diese sind in Zeiten von Corona schon lange nicht mehr selbstverständlich. Dabei wären die zahlreichen Betriebe der Salzburger Tourismus- und Freizeitwirtschaft längst für ein sicheres Öffnen gerüstet – die Erlaubnis dafür wird ihnen allerdings nach wie vor verwehrt. „Sieben Monate Lockdown seit Beginn der Corona-Krise sind genug! Unsere Präventions- und Sicherheitskonzepte liegen auf dem Tisch, die Betriebe haben ihre Hausaufgaben gemacht und wir bekennen uns zum Eintrittstesten. Wir fordern daher die Öffnung aller Tourismus- und Freizeitbetriebe – Indoor wie Outdoor – ab 29. März!“, betont Albert Ebner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKS. Die von der Regierung geplante alleinige Öffnung der Gastgärten sei zu wenig und betriebswirtschaftlich auch nicht sinnvoll. 

Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand

„Viele Betriebe stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand und Unternehmer wie Mitarbeiter sind entsprechend verzweifelt“, erläutert Ebner die angespannte Situation. Daher muss es rasch zu einer Verbesserung bei der finanziellen Unterstützung durch den Staat kommen. Denn viele Hilfen kommen nur schleppend bei den Betrieben an. Unter anderem wurden beim Fixkostenzuschuss zwar fast alle Anträge bearbeitet, allerdings erst rund 40% ausbezahlt. Der neue Ausfallsbonus kann zwar bereits beantragt werden, mit der Auszahlung ist aber nicht vor April zu rechnen. Der Tourismus fordert daher: 

  • Einen Umsatzersatz von 80% für die Monate Februar und März. Dieser hat bereits im November des Vorjahres gut funktioniert und war das einzige Instrument, das den Betrieben rasch Liquidität gebracht hat.
  • Die noch völlig ausstehende Auszahlung der Gelder nach dem Epidemiegesetz.
  • Die Akontierung von Fixkostenzuschuss und Verlustersatz.
  • Die Abgeltung des Urlaubsanspruchs der Mitarbeiter im Rahmen der Kurzarbeitsregelung.
  • Die Verlängerung der Wiedereinstellungszusage und keine Vermittlung von Tourismusmitarbeitern in andere Branchen. 

„Alle diese Maßnahmen sind wichtig, um die Existenz der Betriebe abzusichern und sie mit Liquidität zu versorgen. Sonst bleiben sie auch nach dem Lockdown zu!“, betont Ebner.

Ein besonderes Ärgernis ist den Betrieben und Tourismusvertretern zudem, dass die Branche bei den Öffnungsschritten ständig nachrangig behandelt wird. „Was im Handel und in den Schulen geht, muss auch bei uns möglich sein“, sagt Ebner weiter. Dabei war es gerade der Tourismus, der sich wie keine andere Branche frühzeitig mit der Pandemie auseinandergesetzt hat. Quer durch alle Branchen – von der Gastronomie und Hotellerie über die Freizeit-, Sport- und Vergnügungsbetriebe bis hin zu den Veranstaltern - wurden ausgezeichnete Präventions-, Hygiene- und Teststrategien für ein gefahrloses Wiederaufsperren erarbeitet. „Bereits im vergangenen Sommer wurde bewiesen, dass eine sichere Gastfreundschaft auch in Corona-Zeiten möglich ist. Ich bin daher überzeugt davon, dass wir das auch jetzt wieder schaffen werden“, resümiert Ebner.

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