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E-Mobilitätsförderung wieder aufnehmen und Landesförderung aufstocken!

Salzburgs Fahrzeughandel fordert die Rückkehr zur Sicherheit bei der Landesförderung für E-Mobilität durch Aufstockung der Landesmittel. Betriebliche Kunden der Autohäuser hängen jetzt völlig in der Luft, seitdem völlig überraschend Anfang der Woche die Landesaktion als beendet erklärt wurde.

Foto von Herrn Nussbaumer
© WKS/Marco Riebler Gremialobmann des Fahrzeughandels, Josef Nußbaumer.

Die überfallsartig sistierte Salzburger Landesförderung für E-Mobilität aus dem Umweltressort stelle jetzt viele betriebliche Autokäufer und Fahrzeughändler vor große Probleme, kritisiert der Gremialobmann des Fahrzeughandels, Josef Nußbaumer. „Eine gute Aktion, auf die sich viele verlassen haben, wird plötzlich gestoppt. Zahlreiche Kunden und Autohändler sind jetzt verärgert. Damit erweist man dem angepeilten Umstieg auf mehr E-Mobilität wahrlich keinen guten Dienst!“

Der Hintergrund: Das Land Salzburg forciert die E-Mobilität von Unternehmen und ihrer Fuhrparks durch spezielle Landesförderungen, die zusätzlich zu den Bundesförderungen gewährt werden. Ziel ist es, eine umweltfreundliche Mobilitätswende mit im Betrieb CO2-freien Kraftfahrzeugen zu erreichen. Abgesehen von diesem umweltpolitischen Ziel kurbelt die E-Mobilitätsförderaktion auch den Handel mit Kraftfahrzeugen im Bundesland Salzburg an, was für die Branche in der aktuellen Wirtschaftskrise besonders wichtig ist.

Unternehmen und Händler werden verunsichert

Zahlreiche Händler und ihre gewerblichen Kunden berichten aber mit großer Verärgerung über das Ende der Landesaktion, da angeblich die Fördermittel plötzlich und unerwartet aufgebraucht wären, obwohl die Aktion ja gerade erst verlängert wurde. Am Montag teilte das Umweltressort des Landes mit, dass nur die bereits von den Kunden beantragten Landesförderungen sichergestellt sind.

Damit man zum Fördergeld kommt, muss man sich zuerst registrieren und danach den eigentlichen Antrag stellen. Dazwischen dürfen maximal 24 Wochen liegen. Josef Nußbaumer: „Völlig unklar ist jetzt, was mit jenen gewerblichen Kunden passiert, die erst eine Registrierung für die Mobilitätsförderung vorgenommen haben und gerade auf ihr E-Kraftfahrzeug warten.“ Insbesondere hängen jene Fälle in der Luft, in denen in Erwartung einer späteren Förderung schon Kaufverträge abgeschlossen wurden, aber die Kunden aufgrund langer Lieferzeiten mit der Registrierung noch zugewartet haben.

Nußbaumer ortet nun völlige Unsicherheit, wie es mit der Landesförderaktion weitergeht.  Es sei zu befürchten, dass der Markt mit neuen E-Kraftfahrzeugen und der Umstieg auf E-Mobilität wieder zurückgeworfen werden, was angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage mehr als kontraproduktiv ist. Seine Forderung: „Wir appellieren daher an das Land, die Mittel aufzustocken und die Aktion für 2021 sicherzustellen. Alle Kunden, die schon Kaufverträge abgeschlossen haben, sich registriert haben oder dies noch vorhaben, müssen jedenfalls die Förderungen bekommen!“

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